Projekte des AMW





Wie humanitär sind unsere Kriege und was erfahren wir aus den Medien darüber?

Vortrag von Eckart Spoo
am Mittwoch (15. Juni 2011) um 19.30 Uhr
im Hörsaal 116
Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, 35037 Marburg

Rund 10.000 Soldatinnen und Soldaten möchte Bundesminister Thomas de Maiziere ständig für Auslandseinsätze der Deutschen Bundeswehr bereithalten. Das ist ein Bestandteil seiner Pläne für die Reform der Bundeswehr.

Schon seit Jahren beteiligen sich deutsche Streitkräfte an Einsätzen auf dem Balkan, in Afghanistan oder vor der Küste von Somalia: "gegen den internationalen Terrorismus", "für Demokratie" und "für Menschenrechte", zum Schutz der Zivilbevölkerung" oder als "humanitäre Hilfe". Tatsächlich aber bringen diese "Missionen" Armut, Hunger, Vertreibung, Verwundungen und Tod.

Dabei verbietet das Grundgesetz ausdrücklich die Vorbereitung von Angriffskriegen. Das Führen von Angriffskriegen sollte dann eigentlich erst recht verboten sein.

Doch die wechselnden Bundesregierungen haben seit den 1980er Jahren die Armee immer weiter in mörderische Kriegseinsätze hineinkommandiert; und fast alle Medien haben diese Politik stets aktiv unterstützt.

Wirtschaftliche Interessen bei der Kriegsführung werden in aller Regel totgeschwiegen. Opfer deutscher Kampfaktionen werden nur selten gezeigt, die Militäreinsätze überhaupt kaum problematisiert.

Genau diese Debatte möchte Eckart Spoo führen. Der langjährige Bundesvorsitzende der Deutschen Journalisten-Union (DJU) und Herausgeber der Zweiwochenschrift "Ossietzky" stellt bei einer Veranstaltung der Humanistischen Union (HU) am Mittwoch (15. Juni) im Hörsaalgebäude der Philipps-Universität Marburg die Frage: "Wie humanitär sind unsere Kriege und was erfahren wir aus den Medien darüber?"

Sein Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt um 19.30 Uhr im Hörsaal HG 116. Veranstalter ist neben dem HU-Ortsverband Marburg auch der Arbeitskreis Marburger WissenschaftlerInnen für Friedens- und Abrüstungsforschung (AMW).

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Nein zur Ausgrenzung

Appell: Zum 20. Jahrestag der deutschen Vereinigung wenden sich Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller und Publizisten gegen Biologismus und die Ausgrenzung von Migranten. Sie fordern eine Politik, die Menschen nicht nach Kosten-Nutzen-Erwägungen berechnet, sondern ihnen ein selbstbewusstes Leben ermöglicht. Die taz dokumentiert den Text.

TAZ 1.10.10, Seite 1 (Süddeutschland)

TAZ 1.10.10, Seite 1 (Norddeutschland)

Tageszeitung Yeni Özgür Politika, 1.10.2010

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Den Krieg gegen Iran verhindern

Wir fordern von Bundestag und Bundesregierung

  • Stopp aller Sanktionen und sonstigen Kriegsvorbereitungen
  • keine Beteiligung am militärischen Aufmarsch gegen den Iran
  • sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und dem gesamten Nahen und Mittleren Osten sowie Einstellung aller Waffenexporte
  • Eintretung für die Geltung des Atomwaffensperrvertrages für alle Länder und eine atomwaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten einschließlich Iran und Israel
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Unterstützen Sie den Aufruf, indem Sie elektronisch unterzeichnen!

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Aufruf "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen"

Westerwelle soll Nuklearwaffenkonvention unterstützen

Wenige Wochen vor der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags in New York fordert ein breites gesellschaftliches Bündnis der Zivilgesellschaft mutige Schritte zu einer atomwaffenfreien Welt. „Deutschland kann bei den Abrüstungsverhandlungen eine entscheidende Rolle spielen“, erklärte Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA heute in Berlin. Außenminister Guido Westerwelle solle sich in New York für eine Konvention zur Abschaffung der Atomwaffen einsetzen. Bei den Verhandlungen über die neue NATO-Strategie müsse der Außenminister sich für einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen stark machen...

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Appell

Ergebnis

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Aufruf "Nein zur NATO"

Petition "Nein zur NATO".

In Solidarität mit allen, die im April 2009 in Strasbourg und Baden-Baden gegen den NATO-Gipfel zum 60. Gründungstag des Militärpakts protestieren, rufen wir dazu auf, die Proteste zum Start einer anhaltenden Kampagne gegen NATO und EU-Militarisierung zu machen ...
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1. September - Antikriegstag 2008 in Marburg

Antimilitaristischer Stadtrundgang mit Dieter Woischke
Am 1. September 1939 überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht Polen. Dies war der Beginn des 2. Weltkriegs, in dem über 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren. Nach der Zerschlagung des deutschen Faschismus wurde im Potsdamer Abkommen die völlige Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands festgelegt. Aber schon 1955 begann trotz der Proteste der Friedensbewegung und der DGB-Gewerkschaften mit der Gründung der Bundeswehr die Wiederbewaffnung.
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Mehr Informationen über den Antikriegstag in Marburg (Adobe PDF)


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fare - Fußball gegen Rassismus in Europa

Das ist fare:
So heißt ein europäisches Netzwerk gegen Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten im Fußball. Es arbeitet mit der Europäischen Union und mit dem Europäischen Fußballverband UEFA zusammen.
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Mehr Informationen über fare (Adobe PDF)


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Fahrräder nach Sfax, Kuba, überall hin


Ein pädagogisches und ökologisches Hilfsprojekt - auch wider den Automobilwahn in der "zivilisierten" Welt


"Setz dich auf den Sattel, … fühle dein Gewicht auf dem Sattel", lautet die Anweisung, nach der der Schüler lernen soll, auf einem Zweirad die Balance zu halten. "Am Po fühlst du, wie du auf dem Sattel sitzt, … vertraue dein Körpergewicht dem Sattel an. Hier fasst du mit den Händen an, hier kannst du lenken, hin und her."

Der behinderte Junge sitzt auf dem Sattel, federt etwas mit dem Körper auf und ab, um das Gefühl des Sitzens im Sattel zu spüren. Aus dem Sattel nimmt er die neue Perspektive auf das Rad wahr. Die Füße stehen bei leicht gegrätschten Beinen sicher auf dem Boden.

In weiteren Lernschritten übt der Schüler, sein Gewicht abwechselnd mit dem linken und dem rechten Bein abzustützen. Die Helfer schubsen ihn, immer ganz vorsichtig, wechselseitig zur Seite. Später stößt sich der langsam sicherer werdende Junge links, rechts, links vom Boden ab und rollt mit jedem Schritt ein Stück vorwärts. Allmählich werden die Schritte länger, und es kommt zu den ersten Phasen freien Rollens, wenn sich beide Beine vom Boden gelöst haben. "Schau nicht auf den Boden, nicht auf das Fahrrad, nicht auf deine Füße. Die können das von allein. Schau voraus bis zur nächsten Ecke…", rät der Helfer. Hat der Schüler schließlich gelernt, durch Lenkbewegungen im Gleichgewicht zu bleiben, kann er zum schnellen alternierenden Abstoß zurückkehren, denn dies ist die effektivste Art der Fortbewegung mit dem so genannten "Laufrad", das auf dem Prinzip der 1817 erstmals als Vorläufer des Fahrrads präsentierten Draisine basiert. Haben die Kinder diese Stufe des Könnens erfolgreich absolviert, fällt es ihnen in aller Regel leicht, nach kurzer Eingewöhnung auch zum herkömmlichen Fahrrad mit Pedalen und Kettenantrieb umzusteigen.

In dieser Weise beschreibt Holger Probst, Marburger Professor der Sonderpädagogik, das Arrangement im Rahmen des Projekts "Radfahren lernen à la Draisiénne mit behinderten Kindern in Tunesien". Zum Laufrad reduzierte Kinderfahrräder eignen sich nach seinen Erfahrungen ideal zum Training der Balance auf zwei Rädern und erleichtern das Erlernen das Erlernen des Radfahrens - gerade für Kinder mit Behinderungen.


Radfahren als neue Erfahrung

Mit 50 behinderten Kindern und Jugendlichen der tunesischen Stadt Sfax, einer Partnerstadt Marburgs, haben Probst und Johannes M. Becker, Privatdozent der Politikwissenschaft, die geschilderte Methode gemeinsam mit Mitarbeitern der tunesischen "Lebenshilfe" für geistig behinderte Kinder (Union Tunisienne de l'Aide des Insuffisants Menteaux) erprobt - erfolgreich. Nahezu alle Versuchsteilnehmer, die zuvor noch nie auf einem Rad gesessen hatten, waren nach wenigen Stunden in der Lage, mehrere Meter frei rollend zurückzulegen. Viele lernten schnell, so lang zu rollen, wie der Schwung reicht. Alles spreche dafür, "auch in unserem Land das Laufrad als Spiel- und Bewegungsmittel für retardierte Kinder einzusetzen", resümiert Professor Probst.

Während Radfahren hierzulande für fast alle Kinder selbstverständlich ist, beherrschen in Tunesien auch viele Erwachsene, besonders Frauen, diese Technik keineswegs. In den entwickelten Industrieländern geht man im Allgemeinen davon aus, dass Kinder bereits bei der Einschulung radeln können. Im dritten und vierten Schuljahr steht Radfahren sogar auf dem Stundenplan und wird durch eine Fahrradprüfung abgeschlossen - eine Art Führerschein für Kinder. In Tunesien erwies sich Radfahren dagegen selbst für einige ausgebildete Sonderpädagoginnen als bislang unbekanntes Erlebnis. Wie ihre Schülerinnen und Schüler mussten sie deshalb auf den Marburger Laufrädern die ersten Balanceversuche ihres Lebens bestehen. "Anfängliche Peinlichkeit und Verlegenheit wichen auch bei den Erzieherinnen und Erziehern schnell einer heiteren und aufgelockerten Lern- und Ausprobierstimmung", berichten die Fahrrad-Freaks von der Philipps-Universität, die seit drei Jahren das Non-Profit-Projekt "Für eine neue Fahrradkultur. Fahrräder überallhin!" propagieren - unterstützt vom Arbeitskreis Marburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Friedens- und Abrüstungsforschung e.V. (AMW).

Die nach Nordafrika transferierten gebrauchten Räder, vorzugsweise in Kindergröße, wurden in Zusammenarbeit mit einer Marburger Recycling-Werkstatt des "zweiten Arbeitsmarktes" ("Integral - Soziale und ökologische Dienstleistungen"), gesammelt, soweit erforderlich repariert und zum Teil durch den Ausbau von Tretlager und Pedalen behindertengerecht umgerüstet, um unerfahrenen Kindern eine angstfreie Annäherung ans Zweirad zu ermöglichen und schließlich ihre psychomotorischen Fertigkeiten zu fördern. Mondfahrräder" haben die jungen Tunesier übrigens die von ihnen schnell angenommenen Fortbewegungsmittel getauft - wegen des silbernen Isolierstoffs, mit dem der Rahmen samt aller Kanten ummantelt wird, um die Verletzungsgefahr zu verringern und um den Rädern einen originellen Touch zu verpassen.

Behinderte Kinder in Tunesien üben Gleichgewicht auf Marburger "Mondrädern": Erstes Probesitzen auf dem Laufrad, dann allmähliches Ausbalancieren durch wechselseitiges Abstützen mit den Beinen...


Ausweg aus dem Umweltkollaps

Bei ihrer Hilfsaktion ging und geht es den Initiatoren unter anderem darum, der aus verschiednen Gründen nie sehr intensiven Partnerschaftsverbindung mit Sfax ein sinnvolles und nachhaltiges Betätigungsfeld zu eröffnen, dabei zugleich die Behindertenarbeit in Sfax zu unterstützen, aber auch die Bevölkerung der eigenen Region zu "sensibilisieren im Wissen um unseren übergroßen Reichtum und das materielle Gefälle auf der Erde". Darüber hinaus "möchten wir das Fahrrad als Teil des möglichen Ausweges aus dem nicht nur hier drohenden Verkehrs- und Umweltkollaps verbreiten und nicht zuletzt Behinderte und Nichtbehinderte an der intensiven körperlichen und geistigen Freude am Fahrradfahren teilhaben lassen", formulierten Becker und Probst in einem Spendenaufruf an Marburger Schüler und Eltern.

Das Zweirad sei eine ideale Maschine, ein "ökologisch zentraler und kulturell wertvoller Gegenstand", hatten die beiden Protagonisten einer "Entzauberung der Auto-Mobilität" schon 1996 in den zum Lesebuch gebündelten "Ansichten vom Fahrrad" (BdWi-Verlag) festgestellt: "ein Siebenmeilenstiefel, ein Befreier, ein Gesundbrunnen, ein Sparschwein und eine der nützlichsten Gerätschaften im Raumschiff Erde". Ihm gelte es "zu Beachtung, Verständnis und Wertschätzung zu verhelfen".

...schließlich beidseitiges Abstoßen zum erfolgreichen freien Rollen.


In die Lehre integriert

Becker und Probst sind seither als Motoren eines Netzwerkes aktiv, das den trotz explodierender Spritpreise weitgehend ungebrochenen Autokult durch eine Fahrradkultur ablösen möchte, die mehr sein soll als eine von der Fitnessbewegung stimulierte Variante individueller Fortbewegung zum Ausleben modischer Zeitgeistattitüden. Mit Artikeln, Ausstellungen, Fotos, Vorträgen und selbst komponierten Songs zu Gitarre und Kontrabass nehmen sie immer wieder das alltägliche Mobilitätsverhalten des so genannten "modernen" Menschen aufs Korn, um dessen ökologisches Bewusstsein zu schärfen und den Widerspruch zwischen dem übergroßen Reichtum bei uns und der materiellen Not in den unterentwickelt gehaltenen Ländern der "Dritten Welt" wach zu halten.

Aus zunächst persönlichem Engagement hat sich mittlerweile ein multidimensionaler Arbeitsbereich entwickelt, in dem das Fahrrad als fächerübergreifendes Thema seinen Platz auch im Lehrbetrieb der Uni gefunden hat - in der Lehrerausbildung ebenso wie im Studiengang Friedens- und Konfliktforschung. Einzelne Studierende wirken durch Praktika aktiv an der Organisation und Umsetzung von Teilaufgaben mit. Mehrfach war das Gesamtvorhaben Arbeitsgegenstand in der hessischen Lehrerfortbildung.

"Fahrräder nach Kuba" heißt das nächste Projekt, das die positiven Erfahrungen mit kognitivem Lernen auf Kindervelos in Sfax auch im Einflussbereich Fidel Castros nutzbar machen möchte, nachdem vor zwei Jahren bereits 130 gebrauchte Räder von Marburg gen Havanna geschickt wurden. In den kommenden Jahren - ein Förderantrag bei einer der politischen Stiftungen der Bundesrepublik läuft derzeit - soll auch das geschilderte Draisinen-Projekt nach Kuba "exportiert" werden.


Kubanische Impressionen

In Kuba spielen Fahrräder eine wichtige Rolle. "Mit großem Einfallsreichtum (Kindersitze aus Sperrholzbrettern, verlängerte Hinterradachsen für den Sitz- oder Stehbetrieb, teilweise auch besondere Gepäckträgerkonstruktionen) haben die Kubanerinnen und Kubaner ihre stabilen chinesischen Räder zu Transportmitteln für ein Paar oder gar eine drei- oder vierköpfige Familie fortentwickelt", hat Johannes M. Becker bei seinen Besuchen beobachtet. Aus rein sportlichen Erwägungen werden Räder dagegen nicht benutzt, Radwege fehlen völlig. Auf der sechsspurigen Autobahn, die ein Großteil der Insel erschließt, ist die jeweils äußere Spur meist Fahrrädern oder Pferde- und Ochsenfuhrwerken vorbehalten (wie auch dem gelegentlichen Trocknen von Reis und Getreide). Äußerst rar sind allerdings Ersatzteile, Wartungsmittel, Flickzeug. In aller Regel haben die Räder auch keine Beleuchtung, was Fahrten bei Dunkelheit zu einem gefährlichen Unterfangen macht.

Dennoch: Die kubanische Bevölkerung nimmt das Fahrrad an und bedient sich seiner als Gebrauchsgegenstand. Da von stattlicher Seite aufgrund der problematischen ökonomischen Lage kaum infrastrukturelle Unterstützung zu erwarten ist, wurden in einer zweiten Sendung im Rahmen der Marburg-Hilfe weitere von Privatleuten gespendete funktionstüchtige Räder, ergänzt um eine Werkstattausrüstung sowie unabdingbar erforderliche Ersatzteile, per Container nach Kuba verschifft. Gerade für dieses Entwicklungsland sehen die Initiatoren die Chance, dem nachahmenden Trend zur "individuellen Motorisierung mit all ihren (auch volkswirtschaftlich) negativen Konsequenzen ein alternatives Modell entgegenzusetzen".

Natürlich würde die Mehrzahl der Kubanerinnen und Kubaner ein Moped oder gar ein Auto nicht verschmähen, räumt Becker ein. Auch wenn man in Kuba nicht freiwillig Rad fahre, bediene man sich des Fahrrades, gleichsam zu ökologischem Verhalten genötigt, sehr erfindungsreich und mit unübersehbarem Bemühen um dessen Erhalt. Der Politikwissenschaftler spricht von einem "Prozess erzwungener Nachhaltigkeit", dessen Konsequenz er und seine Mitstreiter sich vielerorts wünschen würden - allerdings aufgrund wachsender, aus rationaler Überzeugung gespeister Einsicht.


Prof. Dr. Holger Probst
Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachbereich 06
Otto-Behaghel-Straße 10F
35394 Giessen
Tel.: 0641 99-26170
E-Mail: holger.probst@psychol.uni-giessen.de
PD Dr. Johannes M. Becker
Philipps-Universität Marburg
Zentrum für Konfliktforschung
Ketzerbach 11
35032 Marburg
Tel.: 06421 28-24503
E-Mail: jbecker@staff.uni-marburg.de


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