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Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland

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Immer wieder kommt es in Deutschland zu Zwischenfällen rechtsextremistischer Gruppen. Brandanschläge auf Synagogen, Gewaltaten und Demonstrationen, die nicht selten friedlich ausgehen, von Rechtsradikalen oder auch sogenannte »Skinheads«. Allein im Oktober 2000 gab es gleich mehrere Brandanschläge auf Synagogen. Ein Beispiel: Am 2. Oktober (in der Nacht zum Tag der Deutschen Einheit) wurde eine Düsseldorfer Synagoge wieder einmal Opfer eines rechtsextremistischen Attentats. Menschen wurden nicht verletzt und der Schaden blieb gering. In derselben Nacht wurden noch zwei mutmaßliche Täter festgenommen.

Im März 1994 jedoch, kam wiederum bei einem Anschlag auf die Synagoge in Lübeck ein Sachschaden von ca. 150.000 DM zusammen. Die derzeitige Tendenz bei der Anzahl von rechtsradikalen Gewalttaten ist dramatisch gestiegen und wird auch weiterhin steigen, wenn man nichts unternimmt. Z. Zt. wird z. B. darüber diskutiert, ob und warum man das Treffen von Rechten in Jugendclubs verbieten soll, da es sonst den Anschein hätte, dass Deutschland von rechtsextremistischen Attentaten wegschaut, so der Vizepräsident des Zentralrats der Juden Michel Friedman.

Es sieht so aus, dass Rechtsradikale überhaupt nicht von den Verurteilungen zurückschrecken bei Anschlägen auf jüdische Synagogen. Erstaunlich ist, dass bei Verurteilung meistens keine Freiheitsstrafe verhängt wird. Die Frage lautet also: Wann greift Deutschland härter durch?

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Fabian Wege