Project <daofind>
Abschlussfragen
für die Schlusssitzung am 28. May 2005
Das Konzept:
Sollten die Werkzeuge für die Erfassung und Bearbeitung der Angaben als einzelne, modulare Elemente innerhalb eines Werkbankansatzes konzipiert werden? - Befürwortet
Sollte ein spezieller Satz von Veröffentlichungswerkzeugen in Form von XSLT-Stylesheets in den Werkzeugkasten integriert werden? - Auf jeden Fall. Außerdem sollten spezielle Stylesheets etwa für das Korrekturlesen während der Bearbeitung bereitgestellt werden.
Sollten die Werkzeuge für die Erfassung, Verwaltung und Veröffentlichung soweit wie möglich in XML entwickelt werden? Wo wären Grenzen dafür? - Es sollte in jedem Fall mit Filesystemen begonnen werden, um deren Flexibilität auszunutzen. Wenn sich herausgestellt hat, welche Varianten nützlich sind, könnten später an entsprechenden Stellen Datenbanken genutzt werden.
Sollten die Pläne zur Nutzung von Open Source Software für die Erfassung und Bearbeitung weiter verfolgt werden? - Befürwortet.
Sollen Nutzeroberflächen anpassbar sein? - Befürwortet.
Die Verknüpfungen zwischen den drei Standards (für einige einfache Beispiele)
Welche Probleme könnten bei einer Strategie, die Pointer und XLINK-Elemente in XML-Dateien nutzt und auf die Kombination mit Hilfe von Stylesheets bei der Präsentation abzielt, etwa für Beständeübersichten oder beim Zugang zu digitalen Archivobjekten, auftreten? - Ein relativ einfaches Beispiel mit einem begrenzten Problem in Form einer 80%-Lösung könnten die Gelegenheit geben, Erfahrungen zu sammeln und später zu sehen, wie eine eventuelle Ausweitung möglich wäre.
Könnte das bei Datenaustausch übertragbar sein? - Das ist eine offene Frage für weitere Arbeitspläne.
Perspektiven nach außen:
Was ist für eine
zukünftige Integration bei gemeinschaftlichen Präsentationen
erforderlich?
Sollten die Angaben von Harvestern erreicht werden? Sollten sie für
Metasuchmaschinen erreichbar sein? Sollten sie in Verbundfindmittel
integrierbar sein? Gibt es Bedarf für eine solche Präsentation? -
auch falls Stylesheets mit ausgetauscht werden? - oder evtl. als
eine eigene Ebene eines Verbundfindmittels, etwa als oberste Ebene,
die zu unterschiedlichen Findbüchern hinführt? - Die Daten
sollten für Suchmaschinen zugänglich sein. Die Architektur des
Portals bestimmt, ob ein Harvester, evtl. auch für einen Teil der
Elemente, eingesetzt wird, ab sie herausgezogen oder übermittelt
werden. Es scheint interessant, über eine übergeordnete Ebene mit
integrierter Präsentation und differenzierten Darstellungen für die
Findbücher darunter mit ihren eigenen Stylesheets nachzudenken.
Was sind die Anforderungen für eine sichere Integration von
Findbüchern in die Datenbank der RLG? Gibt es spezifische
Anforderungen neben den Best Practice Guidelines für EAD? - Die Best
Practice Guidelines sind die beste Grundlage.
Wie werden im Moment digitale Abbildungen integriert? - Sie werden auf den Webservern der beitragenden Institutionen bereitgestellt und mit URL in den Findmitteln verlinkt.
Gibt es Perspektive für die Integration von EAC? Darüber wird nachgedacht.
Dauerhafte Identifikatoren
Sollte eine Bundesarchiv-weite Syntax für Dateinamen verwendet werden? - Das ist wichtig. Doch ebenso wichtig ist die Verwaltung der Dateien.
Sollten die ID-Attribute extensiv benutzt werden? - Sie können vor allem für die Verlinkung nützlich sein.
Profile
Das ein eigenes Profil für METS entwickelt werden? - Zuvor sollten die existierenden Profile auf ihre Verwendbarkeit untersucht werden und dann entschieden werden, ob eine Modifikation evtl. ausreicht.
Sollten ähnliche Profile für EAD und EAC entwickelt werden wie für METS? - Dort haben die Best Practice Guidelines eine ähnliche Funktion.
Codierungsanalogien "encoding analogues"
Für welche anderen Standards sollten Codierungsanalogien eingesetzt werden? ISAD(G), ISAAR (CPF), DC, OAI wären wohl die interessanten anderen Standrads. - Es gibt keine Syntax dafür. Diese Funktion könnte jedoch sehr einfach für eine automatische Konversion in eine Datenbank genutzt werden.
Präsentation
Gibt es Überlegungen zu Alternativen zu Navigationsbäumen? Sind Experimente mit graphischen Darstellungen etwa von Topic Maps oder SVG bekannt? - Nutzerstudien sagen, dass Navigationsbäume schwer verständlich sind. Es sind jedoch keine Versuche mit graphischen Darstellungen bekannt.
Was versucht werden sollte:
Sollte es schon versucht werden, deutschsprachige, wählbare oder anpassbare Element-Bezeichnungen zu verwenden? - Das wurde unterstützt. Es wird diskutiert, Werkzeuge für die Konsistenzprüfung der Struktur bei unterschiedlichen Tagsets zu entwickeln.
Vorschläge für die
3. Europäische Konferenz über EAD und EAC, zu der das Bundesarchiv
2006 einlädt? - Interessante Themen könnten sein: Alle Aspekte der
Interoperabilität, Prokolle für Austauschbarkeit von Angaben,
Übersetzung der Taggings. Es wurde vorgeschlagen, Workshops vor oder
nach der Veranstaltung einzuplanen und evtl. zwei Züge für Anfänger
und fortgeschrittene Anwender zu planen.