Hedwig-Jahnow-Forschungsprojekt

für feministische Exegese und Hermeneutik des Ersten / Alten Testaments






Das Projekt


Die Projektfrauen:

PD Dr. Isa Breitmaier

geb. 1958, Studium der Evangelischen Theologie in Heidelberg, Buenos Aires und Tübingen. Promotion über Schöpfung in der Ökumenischen Bewegung zwischen 1948 und 1988 bei Lucas
Vischer, Bern. Habilitation über Lehren und Lernen in der Spur des
Ersten Testaments im Jahr 2005 an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe. Seit 2001 Pfarrerin der Badischen Landeskirche, seit 2007 Professorin der Evangelischen Hochschule in Freiburg. Vielfältige
Arbeit in Berufsschule und Erwachsenenbildung, Beteiligung an der Übersetzung der Bibel in gerechter Sprache, verheiratet, zwei Kinder.

Wichtigste Publikationen: Gottes Vielstimmigkeit. Die Stimme Gottes, ihre GesprächspartnerInnen und die Inhalte ihrer Rede in der Tora, in: Hedwig-Jahnow-Forschungsprojekt (Hg.), Körperkonzepte im Ersten Testament. Aspekte einer Feministischen Anthropologie, Stuttgart 2003, 154-171; mit Strack, Helmut (Hg.), „Weißt du auch, was du liest?“ Die Vielfalt biblischer Zugangsweisen. Eine Arbeitshilfe, Karlsruhe 2003; Der Klang der Stimme Gottes am Sinai. Ein alttestamentlicher Beitrag zum feministischen Körperdiskurs, in: Brauch, Annegret / Müller, Peter (Hg.), Blickwechsel. Perspektiven feministischer Theologie (Herrenalber Forum 37), Karlsruhe 2003, 46-65.





Aktuelles Vorhaben






Die Projektfrauen






Publikationen











Michaela Geiger

geb. 1970, Auslandsjahr in Curitiba/Brasilien, Studium der Evangelischen Theologie in Göttingen und Marburg. Vikariat in Hildesheim, seit 2003 ehrenamtliche Pfarrerin der Universitäts­kirchengemeinde Marburg. 2007 Promotion mit der Arbeit „Gottes­räume. Die literarische und theologische Konzeption von Raum im Deuteronomium“ (erscheint 2010 als BWANT 183). Seit 2008 Akademische Rätin im Fachgebiet Altes Testament an der Philipps-Universität Marburg.


Wichtigste Publikationen: Kains Zeichen Gottes. Eine Erinnerungsspur, in:, 124-143; mit Stefanie Schäfer-Bossert, Körperkonzepte im Ersten Testament – Aspekte einer Feministischen Anthropologie. Eine Einführung, in: Hedwig-Jahnow-Forschungsprojekt (Hrsg.): Körperkonzepte im Ersten Testament. Aspekte einer Feministischen Anthropologie, Stuttgart 2003; 10-28; Art. Körper/Leiblichkeit, in: Ulrike Bechmann, Monika Fander (Hrsg.): Grundbegriffe zum Alten und Neuen Testament, 99 Wörter Theologie konkret, München 2003, 158-161.

geiger@staff.uni-marburg.de





Dipl.-Theol. Irene Pabst

geb. 1968, Studium der Evangelischen Theologie, Auslandsstudienjahr mit Schwerpunkt jüdisch-christlicher Dialog in Jerusalem. Forschungsarbeit zur Wirkungsgeschichte der biblischen Frauen­figuren Sara und Hagar in Christentum und Judentum und Veröffentlichung mehrerer Aufsätze. Von 2002-2004 für das interreligiöse Projekt „Sarah-Hagar: Politik – Religion – Gender“ tätig und von 2005-2008 Projektkoordinatorin im „Transkulturellen und interreligiösen Lernhaus der Frauen“ in Berlin. Von 2003-2009 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Biblische Theologie im Institut für Evangelische Theologie an der Technischen Universität Dresden. Seit September 2009 Referentin für interreligiösen Dialog in der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Wichtigste Publikationen: Wenn die Enkelinnen Sarahs und Hagars miteinander reden, in: Renk, Leony (Hg.), Interreligiöses Bibliodrama. Bibliodrama als neuer Weg zur christlich-jüdischen Begegnung, Bibliodrama Kontexte 6, Schenefeld 2005, 55-68; mit Lara Dämmig: Wege zum interreligiösen Dialog. Erfahrungen aus dem Sarah-Hagar-Projekt, in: Arbeitshilfe zum Weitergeben der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland e.V. 2(2004), 62-68; The interpretation of the Sarah-Hagar-stories in rabbinic and patristic literature. Sarah and Hagar as female representations of identity and difference, in: lectio difficilior, europäische elektronische Zeitschrift für feministische Exegese 1 (2003); Szenen zweier Ehen, Beobachtungen zu den Erzelternpaaren Rebekka und Isaak und Rahel/Lea und Jakob, in: E. Klinger / S. Böhm / T. Franz (Hg.), Paare in antiken religiösen Texten und Bildern. Symbole für Geschlechterrollen damals und heute, Würzburg 2002, 93-131; Überlegungen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Rahmen eines Gottesdienstes am dritten Sonntag nach Epiphanias, in: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. (Hg.), Wege aus der Zerstörung. Predigthilfe zum 27. Januar 2003 – Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, Berlin 2002, 18-22; Der zermürbende Kampf zwischen Sara und Hagar, oder warum das Patriarchat so gut funktioniert, in: B. Wündisch / K. Butting (u.a.), Mein Gott – sie liebt mich. Lesbisch-feministische Beiträge zur biblischen Theologie, Knesebeck 1999, 135-152.
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Dr. Ulrike Sals

geb. 1971, wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Altes Testament und biblische Umwelt an der Theologischen Fakultät Bern/Schweiz. Habilitationsprojekt zum Buch Numeri, Redakteurin der feministisch-exegetischen Internetzeitschrift lectio difficilior (www.lectio.unibe.ch).

Wichtigste Publikationen: Die Biographie der ‚Hure Babylon‘. Studien zur Intertextualität der Babylon-Texte in der Bibel. Tübingen 2004 (= FAT II/6). Machtbeziehungen, Geschlechterdifferenz und Religion. Fünftes Internationales Symposiums des Graduiertenkollegs „Wahrnehmung der Geschlechterdifferenz in religiösen Symbolsystemen“. Münster 2004 (Herausgabe zus. mit Bernhard Heininger und Stephanie Böhm). Reading Zechariah 5.5-11. Prophecy, Gender and (Ap)Perception, in: Athalya Brenner (Hg.), A Feminist Companion to the Latter Prophets. Bd. 2, Sheffield 2002, 186-205; Das literarisierte Königspaar Ahab und Isebel im Geflecht von Traditionen und Beziehungen, in: E. Klinger / S. Böhm / T. Franz (Hg.), Paare in antiken religiösen Texten und Bildern. Symbole für Geschlechterrollen damals und heute, Würzburg 2003, 133-162; mit Martin Przybilski, Babylon. Die ewige Stadt, in: U. Müller / W. Wunderlich (Hg.), Burgen, Länder, Landschaften (= Mittelalter-Mythen 5), St. Gallen 2005 (im Druck); Die Wehen des Propheten, in: A. Grund (Hg.), „Wie schön sind deine Zelte, Jakob!“ Ästhetik des Alten Testaments (BThSt 60), Neukirchen 2003, 15-43.


ulrike.sals@theol.unibe.ch
http://www.theol.unibe.ch/ibw/sals.html





Stefanie Schäfer-Bossert

geb. 1963, Pfarrerin i.R., Studium der Evangelischen Theologie und u.a. Ägyptologie und Religionswissenschaften; 1986 Geburt der Tochter, ab 1993 im kirchlichen Dienst der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. 1996-1998 Museums­arbeit zur Erforschung, Präsentation und Publikation von Frauen­geschichte. 1998-2001 Gemeindepfarrerin; Frühinvalidisierung (Schleudertrauma), Aufgabe des Dissertationsprojekts zu Gen 38. Vorstandsbeirätin der Deutschen Sektion der ESWTR (European Society of Women in Theological Research), Mitglied im „Fachbeirat Kunst“ des Kunstbeauftragten der württembergischen Landeskirche. Zahlreiche Veranstaltungen und Veröffentlichungen quer durch Theologie und Feminismus, z.B. zu Frauengeschichte, Spiritualität, Gottesbild, Geschlechterformatierungen der Neuzeit, Cyborgs und Robotern, Theologie und Kino, Menschenbild und Alter. Lebt mit Mann und Maus in Fellbach.


Wichtigste Publikationen: Den Männern die Macht und der Frau die Trauer? Ein kritischer Blick auf die Deutung von 'on - oder: Wie nennt Rahel ihren Sohn? In: Hedwig Jahnow u.a., Feministische Hermeneutik und Erstes Testament Stuttgart u.a. 1994, S. 106-125; Sex and crime in Genesis 38. Eine exegetische Auseinandersetzung mit der „Schuld der Tamar“, in: R. Kessler / K. Ulrich / M. Schwantes / G. Stansell (Hg.), „Ihr Völker alle, klatscht in die Hände!“ Festschrift für Erhard S. Gerstenberger zum 65. Geburtstag (Exegese in unserer Zeit 3), Münster 1997, 69-94; Cyborgs im Ersten Testament? Über Mischwesen, Körpererweiterungen und Donna Haraway, in: Hedwig-Jahnow-Forschungsprojekt (Hg.), Körperkonzepte im Ersten Testament. Aspekte einer feministischen Anthropologie, Stuttgart u.a. 2003, 190-219; Neun Biographien in: Hannelore Erhart (Hg.) Lexikon früher evangelischer Theologinnen. Biographische Skizzen, Neukirchen 2005; The Representation of Women in Religious Art and Imagery: Discontinuities in "Female Virtues". In: Marion Gray/ Ulrike Gleixner (ed.) Gender in Transition: Breaks and Continuities in German Speaking Europe 1750-1830, Social History, Popular Culture, and Politics in Germany (ed. Geoff Eley), Michigan University Press [2005]; Helga Kuhlmann/ Stefanie Schäfer-Bossert (Hg.), Hat das Böse ein Geschlecht? Theologische und religionswissenschaftliche Verhältnisbestimmungen, Stuttgart u.a., [voraussichtlich Oktober 2005]

schaefer-bossert@t-online.de
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Dr. Uta Schmidt

geb. 1968, Studium der Evangelischen Theologie in Heidelberg, Philadelphia/USA und Marburg. Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Altes Testament und Promotion „Zentrale Randfiguren. Strukturen der Darstellung von Frauen in den Erzählungen der Königebücher“ an der Philipps-Universität Marburg. Vikariat in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, seit 2005 beurlaubte Pfarrerin z.A. Seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Evangelische Theologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, Habilitationsprojekt: „Was wird kommen und wie wäre es, wenn es gut wäre? Zukunftsvorstellungen in Jes 49-55“.

Wichtigste Publikationen: Zentrale Randfiguren. Strukturen der Darstellung von Frauen in den Erzählungen der Königebücher, Gütersloh 2003; Als das Leben anfing... Körperkonzepte in Gen 3, in: Hedwig-Jahnow-Forschungs­projekt (Hg.), Körperkonzepte im Ersten Testament. Aspekte einer Feministischen Anthropologie, Stuttgart 2003, 44-63; Center or Fringe? Positioning the Wife of Jeroboam (1 Kings 14,1-18), in: A. Brenner (Hg.), Samuel and Kings (A Feminist Companion to the Bible 7. Second Series), Sheffield 2000, 86-97.

uta.schmidt@theologie.uni-giessen.de
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Februar 2010