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Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Hist. Christoph Friedrich

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Prof. Dr. Christoph Friedrich
Institut für Geschichte der Pharmazie
Philipps-Universität
Roter Graben 10
35032 Marburg
Telefon:    +49-(0)6421-28-22828
Fax:          +49-(0)6421-28-22878
E-Mail:     ch.friedrich@staff.uni-marburg.de


Christoph Friedrich wurde 1954 in Salzwedel in der Altmark geboren. Nach dem Studium der Pharmazie an der Universität Greifswald erhielt er bereits als Assistent einen Lehrauftrag für Geschichte der Pharmazie und baute an der Sektion Pharmazie Greifswald das Lehr- und Forschungsgebiet Geschichte der Pharmazie auf. Daneben absolvierte er ein postgraduales Studium der Geschichtswissenschaft, das er 1983 mit dem Diplom abschloss. Im selben Jahr wurde er mit einer universitätsgeschichtlichen Arbeit promoviert. 1987 erfolgte die Habilitation für Geschichte der Pharmazie; die Arbeit wurde 1988 von der Pharmazeutischen Gesellschaft mit dem Carl-Wilhelm-Scheele-Preis ausgezeichnet. Von 1989 bis 1992 übernahm Friedrich zusätzlich Vorlesungen zur Geschichte der Medizin an der Universität Greifswald; 1990 erhielt er die „venia legendi" für Medizingeschichte. 1992 wurde Christoph Friedrich zum Professor für Geschichte der Pharmazie und zum Leiter der Abteilung für Geschichte der Pharmazie und Sozialpharmazie ernannt.

Im Oktober 2000 wurde er als Nachfolger von Fritz Krafft auf die C4-Professur für Geschichte der Pharmazie an die Philipps-Universität Marburg  berufen und übernahm zugleich die Leitung des Instituts für Geschichte der Pharmazie Marburg. Von 2001 bis 2003 wirkte er als Studiendekan des Fachbereiches Pharmazie, von 2005 bis 2007 war er Dekan des Fachbereiches. Von 2005 bis 2012 wirkte Christoph Friedrich als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Bereits 1992 hatte er gemeinsam mit Wolf-Dieter Müller-Jahncke als Redakteur die Herausgabe der Buchreihe der  Internationalen bzw. seit 2001 der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie und der Zeitschrift „Geschichte der Pharmazie“ übernommen. 1999 erfolgte seine Wahl zum Korrespondierenden Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft  für Geschichte der Pharmazie (Société Suisse d’histoire de la  pharmacie) und auch die Aufnahme in die Académie Internationale d’Histoire de la Pharmacie in Florenz. 2002 wurde er mit  der Schelenz-Plakette durch die Schelenz-Kommission ausgezeichnet. 2007 erfolgte seine Wahl in die Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin und 2011 in die Real Academia Nacional de Farmacia Madrid. 2011 übernahm Friedrich als Nachfolger von Peter Dilg den Vorsitz der Fachgruppe „Geschichte der Naturwissenschaften und Pharmazie“ in der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft und gibt seitdem auch die von Dilg begründete Buchreihe „Stätten pharmazeutischer Praxis, Lehre und Forschung“ heraus. Seit 2012 ist er ferner Mitglied des Hauptausschusses der Historischen Kommission für Hessen.

Hauptforschungsgebiete sind die Geschichte der Arzneimittel (1996 zusammen mit W.-D. Müller-Jahncke Buch „Geschichte der Arzneimitteltherapie“; 2004 2. überarbeitete und ergänzte Auflage unter dem Titel „Geschichte der Arzneimittel“ zusammen mit Müller-Jahncke und Ulrich Meyer), Apothekerbiographien, Apothekerbriefwechsel (Der Briefwechsel von Johann Bartholomäus Trommsdorff (1770–1837), von 1999 bis 2009 4.–11. Lieferung, zusammen mit Wolfgang Götz und Hartmut Bettin), die Pharmazie in der NS-Zeit und der DDR, die Geschichte pharmazeutischer Unternehmen und Institutionen sowie die pharmazeutische Kulturgeschichte. Friedrich leitete bis 2008 ein DFG-Projekt zur Edition und Kommentierung des Briefwechsels des Erfurter Apothekers und Professors Johann Bartholomäus Trommsdorff und seit 2009 ein DFG-Projekt zum Briefwechsel Emil von Behrings (1854–1917). 2005 erschien der von ihm gemeinsam mit W.-D. Müller-Jahncke verfasste zweite Band des von dem ersten Direktor des Marburger Institutes für Geschichte der Pharmazie Rudolf Schmitz (1918–1992) begründeten Werkes „Geschichte der Pharmazie“ im Govi-Verlag.  Die von Friedrich betreuten Dissertationen wurden in seiner Greifswalder Zeit in den „Greifswalder Schriften zur Geschichte der Pharmazie und Sozialpharmazie“ und in Marburg zum großen Teil in der von Rudolf Schmitz begründeten institutseigenen Buchreihe „Quellen und Studien zur Geschichte der Pharmazie“ gedruckt.

Publikationsliste                               Abgeschlossene Dissertationen und Diplomarbeiten


Mailversand an Prof. Friedrich


Stand: April 2013