(Ergebnisse eines gleichnamigen Hauptseminars vom WS 2003/04)
von Dr. Norbert Nail und Dr. Gereon Berschin
Einleitung
Illustrierte
Blätter aus Studenten-Stammbüchern des 16. bis 19. Jahrhunderts,
beispielsweise, und umfangreiches
Aktenmaterial in den Universitätsarchiven geben Einblick in die körperlichen
Exerzitien früherer Studentengenerationen – zu nennen sind etwa: Fechten,
Jagen / Schießen, Reiten, Tanzen, Ballschlagen, Billardspielen, aber auch
Baden/Schwimmen, Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren. Im 19. Jahrhundert
kommen an den Hochschulen u. a. Turnen (einschließlich der leichtathletischen
Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen), Rudern, (Lawn-)Tennis und
Mannschaftssportarten wie Rugby und Fußball hinzu.
Im
folgenden wird die Entwicklung der studentischen Körperertüchtigung an der
Philipps-Universität skizziert , wobei das Augenmerk auf die schwerer zugänglichen
frühen Jahrhunderte der Marburger Hochschule gelegt wird.
Die Anfänge studentischer Körperertüchtigung in Marburg