http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/online-siegel.gifPHILIPPS-UNIVERSITÄT MARBURG

INSTITUT FÜR ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT

Prof. Dr. Hans Christoph Berg, Dipl. Psych.

Professor Dr. Hans Christoph Berg
 

Zur_Person.pdf


Übrigens: Meine Prüfungsbefugnis wurde bis 30.09.2012 verlängert.

 
 
 

http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/telefon.gif

Geschäftsstelle (0 64 21) 28-2 47 03
Durchwahl (0 64 21) 28-2 47 04
FAX  (0 64 21) 28-2 89 46

 

http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/email8.gif

berg@staff.uni-marburg.de


 

 Sprechstunde: Montags, jeweils eine halbe Stunde vor dem Seminar (ohne Voranmeldung, Termin und Ort, siehe unten) und sonst nach Vereinbarung

 


Hans Christoph Berg                                                                        

Lehrkunstwerkstatt. Allgemeindidaktik in fachunterrichtlichen Bildungsexempeln

Sommer 2011 – 21 051 01018 – VL/SE – 4std/14tägig – Mo 16.15-19.45 – A – EGL 1/5 –

 ECTS: 5/3P. – SP II/ 002: Sonderpädagogisches Institut II, Schwanhof 66, Raum 2

 

Einführung

Lehrkunstdidaktik hat in den letzten zwei Jahren einen grossen Entwicklungssprung geschafft. Sie wird zunehmend als praktikable und wirksame Bildungsdidaktik erkannt und anerkannt. Darüber hinaus gewinnt Lehrkunstdidaktik mit entscheidenden Konzeptklärungen, mit dem Aufbau einer Gruppe von Pilotschulen und mit der neuen Publikationsreihe (vgl. www.lehrkunst.ch) allmählich Statur und Status einer Allgemeindidaktik. Und so tun sich nun im grossen Schul- und Didaktikdiskurs immer mehr neue Perspektiven, Herausforderungen und Chancen auf. Entsprechend haben wir auch das Seminar inhaltlich und formal weiterentwickelt in Richtung einer „Allgemeindidaktik in fachunterrichtlichen Bildungsexempeln“.

Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik ist und bleibt Kern und Basis, und bleibt in der Form der langjährig bewährten Lehrkunstwerkstatt mit ihren Lehrstückpräsentationen und -interpretationen erhalten, wird allerdings zeitlich auf zwei Drittel konzentriert. Dieser Kern wird um allgemeindidaktische Perspektiven erweitert, um traditionelle und aktuelle Didaktikthemen, die in einem Seminarapparat und in einem Studienheft mit Hinweisen auf und Textproben aus massgeblichen Standardwerken greifbar sind und jeweils zum Seminarbeginn in kolloquialem Vorlesungsstil entwickelt und nach der Lehrstückpräsentation interpretatorisch resümiert werden.

 

Das Dreieck „Genetische Methode – Bildung – Lehrkunst“: Fünfzig Jahre hat es gedauert (von 1952 bis 2003) bis sich das Dreieck „Methode (Wagenschein) – Bildung (Klafki) – Lehrkunst (Berg u.a.)“ zusammengefunden hat. Den ersten Eckpunkt setzte Martin Wagenschein (1952) mit dem Exemplarischen Prinzip als Kern seiner Methode: „Ursprüngliche Phänomene der geistigen Welt können am Beispiel eines einzelnen Gegenstandes sichtbar werden...“. Den zweiten Eckpunkt setzte Wolfgang Klafki (1959) mit seiner Theorie der kategorialen Bildung als Synthese von Materialbildung und Formalbildung; und er zog sogleich die Verbindungslinie zu Wagenscheins Methode. Erst Jahrzehnte später setzten Christoph Berg/Theo Schulze (1995) als den dritten Eckpunkt Lehrkunst – den Versuch zur Komposition und Unterrichtsinszenierung kulturauthentischer didaktischer Werke – zugleich mit der Verbindungslinie zu Wagenscheins Methodentrias (allerdings modifiziert durch Hausmanns Unterrichtsdramaturgie). Schliesslich fügte Klafki die noch fehlende dritte Verbindungslinie ein: das Dreieck „Genetische Methode – Bildung – Lehrkunst“ ist ausgeformt und formuliert: Lehrkunstdidaktik ist eine Bildungsdidaktik, ausgestaltet in einer Fülle von Lehrstücken nach exemplarisch-genetisch-dramaturgischer Methode (Berg 2009, S. 122).

 

Gudjons: Genetische Methode (Wagenschein) – Bildung (Klafki) – Lehrkunst (Berg u.a.)

Zu Wagenschein: „...genetisches Lernen, das statt Einverleibung des Fertigprodukts ein Thema als Entstehungsprozess einer Lösung/einer Sache behandelt...“ (Gudjons 102008, S. 255).

Zu Klafki: „Insgesamt liegt die Stärke dieses Modells in seiner Akzentuierung des Bildungsbegriffs: Ohne Bildungstheorie keine Auswahl und Begründung von Inhalten in der Schule, keine Sinnstiftung von Unterricht“ (Gudjons 102008, S. 238).

Zur Lehrkunst: „Der Marburger Didaktiker Hans Christoph Berg (1993, 2003) hat die Tradition der Lehrkunst seit Comenius wieder entdeckt, hat viele Meisterstücke unterrichtlicher Beispiele rekultiviert und in Kooperation mit zahlreichen Lehrergruppen und -initiativen erprobt. Er hat gezeigt, dass „Kunst“ und „Wissenschaft“ in der Didaktik kein Gegensatz sind. (...) Ohne Frage liegt in der Lehrkunst-Didaktik eine grosse Chance, gegen eine formalisierte Didaktik in der Schule eine „didaktische Kultur“ zu entwickeln, die Schulvielfalt und Bildungskonzepte neu beleben kann“ (Gudjons 102008, S. 246).

 

Das Seminarkonzept

Wie lassen sich Schlüsselstellen der Kulturentwicklung aufschlussreich unterrichten? Auch in diesem Semester werden wir wieder mit erfahrenen LehrerInnen einen Rundgang durch ein halbes Dutzend zentraler und bewährter Unterrichtseinheiten unternehmen. Jedesmal von den LehrerInnen präsentiert in anschaulichen Unterrichtsberichten und Lehrproben, jedesmal werkstattmässig durchgearbeitet im Hin-und-Her, im Vor-und-Rück, im Rauf-und-Runter, und jedesmal diskutiert im Lichte der beiden Theoriescheinwerfer: Lehrkunstdidaktik – mit Methodentrias (Wagenschein, Berg/Schulze), sowie Bildungsdidaktik – mit Kategorialer Bildung (Klafki). Und immer wieder einmal der Seitenblick: Bildungsstandards prüfen Bildungsexempel prüfen Bildungsstandards. Dabei können die TeilnehmerInnen womöglich schon ihre Klausur- und Prüfungsthemen, mindestens aber einen spannenden Einstieg ins Didaktikstudium finden und zugleich ihre Allgemeinbildung fördern in einem kleinen Studium Generale. Und alle diese Unterrichtseinheiten (alias "Lehrstücke") gemäss unserem Leitsatz "Sternstunden der Menschheit im Unterricht aufleuchten und einleuchten und weiterleuchten lassen"! Ein detaillierter Seminarplan wird zu Semesterbeginn auf meiner Homepage zu finden sein: http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/. – Übrigens: Meine Prüfungsbefugnis geht (mindestens) bis Herbst 2012.

 

Studien- und Literaturhinweise: In den studentischen Seminararbeiten geht es weiterhin um Präsentation und Referat sowie lehrkunst- und bildungsdidaktische Interpretation eines Lehrstücks im Rahmen des Lehrkunstkonzepts. Hierzu werden wir in grundlegenden Lehrkunst-Büchern studieren – zentral ist Wildhirts Lehrbuch 2008; und immer wieder werden wir Lehrkunstdidaktik im Horizont der Allgemeindidaktik erörtern – zentral hierfür ist Gudjons' Lehrbuch 102008. – Weitere Literatur:

I. (1) Wagenschein: Verstehen Lehren (1968) 42008, Naturphänomene (1980) 42009, Erinnerungen (1983) 22002; Reichwein: Schaffendes Schulvolk (1937). (2) Klafki: Studien 41964, Neue Studien 51996, Klafki/Braun: Autobiografischer Dialog 2007. (3) Berg: Suchlinien 1993; Berg/Schulze: Lehrkunst 1995; Lehrkunstwerkstatt I 1997, II 1998, Berg/Klafki/Schulze: III 1999, IV 2001, V 2003, Berg/Wildhirt: VI 2004; Berg u. a.: Bildung und Lehrkunst in der Unterrichtsentwicklung 2003; Berg u.a.: Werkdimension 2009; Wildhirt: Lehrstückunterricht 2008; Eugster/­Berg, Hrsg.: Lehrkunstwerkstatt 2010; Brüngger u.a.: Wahrscheinlichkeitsrechnung 2008. Siehe auch www.lehrkunst.ch! – II. Gudjons: Pädagogisches Grundwissen 102008; Wiechmann: Zwölf Unterrichtsmethoden 52011; Keck/Sandfuchs/Feige 22004; Memmert 51995. –  

 

Nr

Termin

Themen

ReferentInnen

1

11.04.11

Einführung in das Konzept der Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik und in die lehrkunstdidaktische Unterrichtsentwicklung, auch anhand eines Seminar-Studienheftes und mit Kurzexempeln – zur Anregung und Vorbereitung  siehe www.lehrkunst.ch. Fokus: Lernen und Bildung 

Berg mit...

2

02.05.11

Maria Sibylla Merians Schmetterlinge – ein erster Lehrstück-Ansatz.

Fokus: Lehrstück-Komposition – Methodenvielfalt

...mit Böhr

 

3

Fr. 13. 05. 11; 15.00-19.00

Steinmühle

Lehrkunst-Netzwerk/Marburg, Treffen II: Ein regionaler Lehrkunst-Markt mit einem Dutzend Lehrstücktischen, darunter Erd-Erkundung mit Hedin (Jänichen) – Die Bassermanns. Geschichte des Bürgertums in neun Generationen (Harder) – Griechentänze mit Homer (Wagler mit Studierenden). Fokus: Lehrstücksammlung – „Studiendreiecke“

...mit Gemmer/ Hildebrandt-G/

Rohde/Werner,Ahrens

 

4

 

23.05.11

Liebe und Schönheit in der Ideenwelt Platos: Symposion und Phaidros.

Fokus: Lehrstück-Komposition – Theorie und Praxis und Poiesis! – Bildung

Braune/Eckert

5-7  Kompakt

Sa. 28. 05. 11; 09.00-19.00

Studierendenteam: Zwei, drei Studentenpräsentationen – Aesop-Fabeln,  mit Lessing – Die Mathematik des Zufalls:Pascals Wahrscheinlichkeitsrechnung

Fokus: Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik – Unterrichtsentwicklung

...mit Studierenden, Suppelt; Pötter;

8

11.07.11

Pascals Barometer, nach Wagenschein.

Fokus: Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik – Klassiker: Comenius, Rousseau, Wagenschein – Methodenvielfalt – Bildungsstandards

...mit Eyer

 

 

 

Mitwirkende: StR i.H. Dr. Daniel Ahrens/MarburgStRin Christina Böhr/Marburg – StR Dr. Holger Braune/ Bielefeld – (StR) Dr. Marc Eyer/Bern StR Michael Eckert/BielefeldStStD Björn Gemmer/MarburgStRin Ulrike Harder/Marburg – StDin Dr. Renate Hildebrandt/Amöneburg StRin Alexandra Pötter/ Kirchhain – (StR) Dr. Dirk Rohde/Marburg – Studierendenteams/Marburg – StRin Kristin SuppeltStR Friedhelm Wagler/Marburg – OStD Wilhelm Werner/Kirchhain                              (Kursiv: Mitwirkende beim Netzwerk-Treffen)

 

Lehrkunst-Netzwerk/Marburg: Lehrstückangebote 2011

Deutsch: Aesop-Fabeln mit Lessing (StRin Kristin Suppelt/Hünfeld); Goethes Italienische Reise (StRin Ulrike Harder/Marburg)

Geschichte: Die Bassermanns. Exemplarische Neun-Generationen-Geschichte des deutschen Bürgertums (StRin Ulrike Harder/Marburg)

Politik: Aristoteles' Verfassungsratschlag (StRef Torben Franke/Amöneburg, StRef Thomas Neumann/Marburg)

Mathematik: Wagenscheins Sechseck und Aeblis Rechteck (StRef Mario Gerwig/Oldenburg)

Physik: Die Himmelsuhr (StR i.H. Dr. Daniel Ahrens, StR Dr. Klaus Korn/Kirchhain); Spiegeloptik; Pascals Barometer (StR Dr. Klaus Korn/Kirchhain)

Chemie: Faradays Kerze (StR Dr. Dirk Rohde/Marburg, StR Andreas Trepte/Kirchhain)

Biologie: Linnés Wiesensträusse (StRin Kristin Suppelt/Hünfeld, StR Andreas Trepte/Kirchhain); Goethes Pflanzenmetamorphose (StR Dr. Dirk Rohde/Marburg)

Erdkunde: Wettersteine. Geomorphologie nach Wagenschein (StR Dr. Peter Ungar/Wetzlar)

Sport: Griechentänze mit Homer und mit Humor, nach Wosien/Jens (StR Friedhelm Wagler/Marburg)

 

Zur Seminararchitektur: Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik ist Kern und Basis und bleibt in der Grundform der langjährig bewährten Lehrkunstwerkstatt mit ihren Lehrstückpräsentationen und -interpretation erhalten, wird allerdings auf zwei Drittel konzentriert. Dieses Hauptgebäude wird um insgesamt sieben Ein- und Anbauten erweitert, um traditionelle und aktuelle Didaktikthemen, greifbar in einem Studienheft (sowie im Seminarapparat) mitsamt Hinweisen auf und Textproben aus massgeblichen Standardwerken. Diese themenspezifischen Erweiterungen werden jeweils zum Seminarbeginn  in kolloquialem Vorlesungsstil entwickelt und nach der Lehrstückpräsentation interpretatorisch resümiert.

   

 Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik ... (Wildhirt 2008, Berg 2009, Klafki/Braun 2007, Meyer/Meyer 2007)

     … und Allgemeindidaktik (Gudjons 102008, Memmert 51995, Gasser 2003, H.Meyer/Demuth 2009)

     … und Klassiker der Pädagogik (Comenius – … – Reichwein – Wagenschein, Gudjons 102008, Tenorth 2003)

     … und Methodenvielfalt (Wiechmann 52011)

     … und Lehrplan/Curriculum (Buschmann u. a. 2008, Magdeburger Forschungsturm 1993)

     … und Unterrichtsentwicklung (Eugster/Berg 2010)

     … und Bildungsstandards (Artelt/Riecke-Baulecke 2004)

     … und Empirie (Gudjons 102008, Klafki/Braun 2007))

 

 

I. Lehrkunstdidaktik als Bildungsdidaktik... („Pflicht“) Wie lassen sich Schlüsselstellen der Kulturentwicklung aufschlussreich unterrichten? Auch in diesem Semester werden wir wieder mit erfahrenen LehrerInnen einen Rundgang durch ein halbes Dutzend zentraler und bewährter Lehrstücke (Unterrichtseinheiten nach Wagenschein und Klafki) unternehmen (von ins- gesamt fünfzig, vgl. Berg 2009, S.273ff) und so eine Reihe von „Sternstunden der Menschheit im Unter- richt wiederaufleuchten und einleuchten und weiterleuchten lassen“! Diese Lehrstücke werden von den LehrerInnen in anschaulichen Lehrproben und Unterrichtsberichten präsentiert, gemeinsam werkstattmässig durchgearbeitet (auch mit studentischen Impulsreferaten) und im Lichte der beiden Theoriescheinwerfer diskutiert: Lehrkunstdidaktik und Bildungsdidaktik (s.u.). Hinzu kommt als Fokus jeweils zwei, drei erweiternde allgemeindidaktische Perspektiven (s.u.).

 

1. Wagenscheins klassisches Vorbild

„Das Bildungswesen ist in Gefahr, das geistige Leben durch die Fülle des Stoffes zu ersticken. (...) Ursprüngliche Phänomene der geistigen Welt können am Beispiel eines einzelnen, vom Schüler wirklich erfassten Gegenstandes sichtbar werden, aber sie werden verdeckt durch eine Anhäufung von blossem Stoff, der nicht eigentlich verstanden ist und darum bald wieder vergessen wird“. Dagegen setzte Wagenschein mit Spranger/Picht/Heimpel/von Weizsäcker u.a. bereits 1952 das „Exemplarische Prinzip“ (vgl. Berg 2009, S. 123), das er dann 1968 ausbaute zum „Verstehen Lehren. Genetisch – Sokratisch – Exemplarisch“: „Das Genetische gehört zur Grundstimmung des Pädagogischen überhaupt. Pädagogik hat mit dem Werdenden zu tun: mit dem werdenden Menschen und im Unterricht, als Didaktik, mit dem Werden des Wissens in ihm. Die sokratische Methode gehört dazu, weil das Werden, das Erwachen geistiger Kräfte, sich am wirksamsten im Gespräch vollzieht. Das exemplarische Prinzip gehört dazu, weil ein genetisch-sokratisches Verfahren sich auf exemplarische Themenkreise beschränken muss und auch kann. Denn es ist – ich sage nicht 'zeitraubend', sondern – 'mussefordernd' und deshalb von hohem Wirkungsgrad“ (Wagenschein 42008, S. 75). – Allerdings wollen wir mit Wagenscheins Methodik auch seine Didaktik studieren und also den Schatz seiner rund 40 Lehrstücke heben: Das Barometer nach Pascal, das Fallgesetz nach Galilei, die Primzahlen sowie den Sechs-Stern nach Euklid, die Erdkugelmessung nach Eratosthenes, die Mondbewegung nach Newton und und und...!

2. Lehrstückidee – Lehrstückkomposition – Lehrstückinszenierung

Die Schrittfolge der Überschrift ist zwar logisch aber nicht praktisch, jedenfalls haben wir im Lehrkunst-Ensemble umgekehrt angefangen: Wir haben zuerst gelernt, Wagenscheins Lehrstücke zu inszenieren, und erst dabei und dadurch sind uns allmählich seine Lehrstückkompositionen und Lehrstückideen aufgegangen. Bestärkt durch Brecht empfehlen wir diesen Angang allen Neulingen: „Wahrscheinlich muss man eine Kopie gemacht haben, bevor man selber ein Modell machen kann. (...) Das Kopieren muss zur Kunst entwickelt werden, und zwar dazu, dass keine Schablonisierung und Erstarrung eintritt...“ (vgl. Berg/Brüngger/Wildhirt 2008, S.120). – Für Fortgeschrittene gilt: „Bei der Gestaltung des Lehrstückunterrichts hat sich immer wieder die wechselseitige Förderung von Erprobung und Reflexion als Entwicklungsspirale bewährt. Dabei haben wir gelernt, zwischen einer sehr gegenstandsnahen kleinen Entwicklungsspirale und einer eher abstrahierende, generalisierenden und methodisierenden grossen Entwicklungsspirale zu unterscheiden – und beide miteinander zu verbinden“ (Berg/Brüngger/Wildhirt 52011, S.113).

 

3. Lehrstücke im Sommer 11

 

4. Die beiden Theoriescheinwerfer nach Wagenschein und Klafki

4.1 Lehrkunstdidaktische Methodentrias: In einer sorgfältig ausgewählten Unterrichtseinheit so gründlich in die Weite und in die Tiefe und in die Mitte gehen, dass im Einzelnen das Ganze sichtbar wird – Exemplarisch. Nicht nur die Ergebnisse der Wissenschaft lehren, sondern auch die zugehörigen Wege entdecken und gehen lehren – Genetisch. Mit vorsichtigem Seitenblick aufs Theater einen authentischen Handlungszusammenhang für die angestrebten Bildungsprozesse möglichst auch szenisch bündig gestalten – Dramaturgisch.

4.2 Kategoriale Bildung macht die 'ozeanische' Bildungsidee der Klassik unterrichtlich handhabbar: Es gilt, die Grund- und Leitbegriffe, die die Menschheit im Wissenschaftsgang geschaffen hat, im individuellen Bildungsgang schöpferisch nach- und neu zu erschaffen: „Bildung als doppelseitige Erschliessung geschieht als Sichtbarwerden von allgemeinen, kategorial erhellenden Inhalten auf der objektiven Seite und als Aufgehen allgemeiner Einsichten, Erlebnisse, Erfahrungen auf der Seite des Subjekts“ (Klafki 1959, S.43).

 

II. ...und allgemeindidaktische Perspektiven (Eine ist „Wahlpflicht“) Allgemeindidaktik – Fachdidaktiken – Schule: Die dieser Seminarpragmatik zugrunde liegende Problemlage will ich allerdings nicht verschweigen: Die universitäre Allgemeindidaktik steckt seit Jahrzehnten in der Krise einer zweifachen Isolation! Zum einen hat sie in der Universität den Sprung zu einer „exemplarischen Allround-Didaktik“, zu einer „Allgemeindidaktik in fachunterrichtlichen Bildungsexempeln“ nicht geschafft, hat sich stattdessen auf eine inhaltsneutrale Abstraktion von Lernen und Bildung (und somit auf Methodik) zurückgezogen und konnte daher kein produktives Verhältnis zu den inhaltlich prall gefüllten Fachdidaktiken aufbauen. Zum anderen hat sich in der Schule kein allgemeindidaktischer Kooperationspartner aufgebaut und so fehlt universitärer Allgemeindidaktik auch die schulpraktische Basis. Während universitäre Fachdidaktik und schulischer Fachunterricht mancherorts bis zur Stellenkombination verbunden sind (50% Fachdidaktikprofessur/50% Fachlehrerstelle), ist mir für die Allgemeindidaktik keine analoge Stellenkombination (50% Allgemeindidaktikprofessur/50% Didaktische Leitung) bekannt. – Dagegen unternehmen wir im Lehrkunst-Ensemble erstens Entwicklungsschritte zu einer Allgemeindidaktik in fachunterrichtlichen Bildungsexempeln, und wir unternehmen sie zweitens beim Aufbau eines schuleigenen Lehrstückrepertoires quer und längs durch Schulfächer und Schulstufen. Als Fernziel zeigen sich die Konturen eines künftigen Aufbaustudienganges zum „Fachlehrer für Allgemeinbildung“ – analog zum „Facharzt für Allgemeinmedizin“ – dem bislang fehlenden Schulpartner als Fundament und Startplatz universitärer Allgemeindidaktik.

1. Allgemeindidaktik – Fachdidaktiken: Das Studium des Didaktikkapitels von Gudjons (102008, S. 232-263) macht das akademische Normalverständnis von Allgemeindidaktik klar: „Theorien und Modelle der Didaktik“ (Blankertz 142000). Gut! Aber jeder Lehrer fragt weiter: Und wo – bitte – fin- de ich auf der Basis dieser 'Theorien und Modelle' eine inhaltsgesättigte und praxiserprobte Unterrichtslehre, gewissermassen 'ein Kochbuch auf ernährungswissenschaftlicher Grundlage'? Meyer/Demuth (2009/10) referieren in ihrer (Allgemein- und Fach-)“Didaktik für Schulleitungen“ knapp und klar die Konzepte und konzentrieren sich dann auf einen „Zehnerkatalog von Qualitätskriterien“ – gut zum Abschmecken, aber noch nicht zum Kochen. Erst der Rückgriff auf Willmann (1888) macht deutlich, was gesucht ist; aber Willmanns klassische „Didaktik als Bildungslehre“ ist 120 Jahre alt und wurde leider nicht novelliert. Nehmen wir also Gassers „Lehrbuch Didaktik“ (22003) zur Hand: In der Anlage ist das eine Methodik, kommt aber durch die vielen Unterrichtbeispiele in die Nähe einer Didaktik. – Wenn wir doch Wildhirts (2008) Lehrstücke als 'Rote Fäden' quer durch mehrere Gasserkapitel ziehen könnten...?! Und bitte möglichst zu jeder Lehrstückpräsentation den einschlägigen Fachdidaktikartikel im Keck/Sandfuchs/Feige (22004) studieren; Memmerts (51995) schlankes und pfiffiges Lexikon hilft sehr zur Begriffsklärung.

2. Methodenvielfalt: Im Labyrinth der Methoden weist Wiechmann: „Zwölf Unterrichtsmethoden. Vielfalt für die Praxis“ (52008) einen gangbaren Weg: Ein Dutzend Methoden kennen, die Hälfte da- von können! Dann könnte man weitergehen: Mit Peterßen (22001) in 100 Methoden ausdetaillieren, mit Stöcker (181984) zu wenigen Faustregeln bündeln. Mit H.Meyer (2004) unterscheiden zwischen Makro-, Meso- und Mikromethoden. Vielleicht zurückgehen zur „Natürlich-'kultürlichen' Methode“ von Comenius, oder zur chemieanalogen „Elementarmethode“ von Pestalozzi; wir könnten auch die vierschrittigen methodischen Formalstufen vergleichen von Herbart (1806: „Klarheit – Assoziation – System – Methode“) und Aebli (1984: „Problemlösender Aufbau – Durcharbeiten – Üben – Anwenden“, das bekannte „PADÜA“) und und und. Aber wir wollen Methoden ja nicht als Selbstzweck studieren, wir träumen nicht von Czernys Etüden zur „Schule der Geläufigkeit“. Daher setzen wir im Seminar einen Fixpunkt und spannen einen Roten Faden durch das Methodenlabyrinth: Wir studieren konkret und exemplarisch eine der „Wiechmann-Methoden“ („Lehrstückunterricht. Exemplarisch – Genetisch – Dramaturgisch“, S. 109- 128), und erkunden von hier aus im Optimierungsinteresse die Methodenvielfalt: Was würde beispielsweise aus dem Barometerlehrstück in der Methode des „Entdeckenden Unterrichts“? Oder im Projektunterricht? Oder im Frontalunterricht? Oder auch: Passt die Mikromethode des Gruppenpuzzle und die Mesomethode der Stationenarbeit in die Makromethode des Lehrstückunterrichts? Ähnlich: Vertragen, besser noch: steigern Wagenscheins und Aeblis Methoden einander bei der Unterrichtsgestaltung von Sechseck und Rechteck?

3. Lehrplan/Curriculum: Didaktik ist nicht nur die Theorie schulischer Lehr-Lern-Prozesse, son- dern auch Theorie des Lehrplans: „Das Ganze seines Lehrgebäudes muss der Lehrer einmal im Geiste vor sich schauen, (...) er muss den papierenen Lehrplan zum lebendigen Organismus erwecken, (...) muss sich mit den anderen in die Harmonie des Lehrplans einfügen ...“ (Seyfert 71949, S.16). Nüchterner formuliert Willmann (1888, S. 416f): „Das Verhältnis der drei Stufen der didaktischen Vermittlung: Technik, Formgebung und Organisation, oder: Lehrverfahren, Lehrgang und Lehrplan, kann durch analoge Stufen der künstlerischen Gestaltung veranschaulicht werden; die didaktische Technik gleicht der Fertigkeit, die Mosaiksteine zu wählen und zu setzen; die Formgebung bestimmt die Figuren, welche dabei herauskommen sollen, der Lehrplan weist das ganze Gemälde auf, dem die einzelnen Figuren angehören sollen.(...) Es gilt, das Gemälde zu kennen, eh man die Figuren ins Auge fasst und die Mosaikstifte zusammenfügt.“ – Schön wärs! Aber ich kenne kein einziges Didaktiklehrbuch, worin ein heutiger Lehrplan dargestellt und analysiert wird. Ja wenn es eine Art Lehrplan-Atlas gäbe mit einer Weltkarte über alle Fächer und Klassen, mit den Kontinentalkarten der Fachbereiche und der Schulstufen, mit detaillierten Messtischblättern zu entscheidenden Aufschlüssen, mit thematischen Karten, Statistiken, Fotos, Entdeckerrouten etc. Aber statt Dolchs gediegenen „Lehrplan des Abendlandes“ (1959) entsprechend auszugestalten, kam Robinsons (1967) Curriculum-Blase. Und so fuchst sich heute halt jeder Lehrernovize mühsam nur in seine jeweiligen Fachlehrpläne ein – und die restlichen 90 Prozent bleiben ihm weisse Flecken auf der Lehrplankarte. – Im Seminar wollen wir zwei weiterführende Züge ansetzen: Zum einen den Einblick in ein schuleigenes Lehrstückrepertoire – zwanzig Leuchttürme auf dem Lehrplan-Globus. Zum andern eine Exkursion zum Magdeburger Forschungsturm (1999) mit seinen 200 Stationen aus 5000 Jahren (zu 20 Stationen gibts bereits Lehrstücke) – das Durchwandern eines kulturell gerahmten Naturwissenschafts- „Lehrplans“.

4. Klassiker der Pädagogik: In Gudjons (102008) knappem und doch anschaulichem Schulge- schichts-Kapitel (S. 75-108, mit zusammenfassender Zeitleiste S. 105) sind die wichtigsten Klassiker – „alt aber unveraltet“ – historisch verortet. Scheuerl (1979,21985), und eine Generation später Tenorth (2003) bringen in jeweils 30 Kapiteln „Leben – Werk – Wirkung“ von Comenius, von Rousseau, von Herbart usw. – 'Aber das sind doch viel zu viele! Und ausserdem sind es oft gescheit gescheiterte Praktiker wie Rousseau und Pestalozzi, die dann halt Erziehungsphilosophen geworden sind'. – Stopp! Bitte Vorsicht, dass wir uns nicht erfrischende Quellen in verständlicher Skepsis zuschütten! Vielleicht ist ja doch was dran an Diesterwegs Hinweis: Anschauung? Dramaturgie? Dialogik? Nehmen wir doch „Goethe, Lessing und Schleiermacher als Vorbild für Lehrer!“ Fragen wir doch die Comenius' und Rousseau und Herbart bis Reichwein und Wagenschein nach ihren erfahrungshaltigen Ratschlägen für unseren Unterricht und unsere Schule heute. Noch besser: Holen wir sie doch einfach als Kollegen herein in unsere Lehrkunstwerkstatt: Dann werden wir ja sehen, was sie bringen...

5. Unterrichtsentwicklung: „Schulinternes Curriculum“, das ist der Titel des Schulleiter-Hand- buchs Nr. 128 (Buschmann u.a. 2008), und gemäss dem Untertitel findet man darin „Ziele, Inhalte, Struktur und Erarbeitungsverfahren“. Ein Jahresplan mit Rastern für die Projektplanung durch die Schulleitung sowie für zwei Schulentwicklungstage für das Kollegium zeigt die Durchführbarkeit binnen Jahresfrist: „Mit dem schulinternen Curriculum legt eine Schule fest, welche Ziele mit welchen Inhalten, Methoden, Organisationsformen und Lern-/Leistungskontrollen erreicht werden sollen und sie konkretisiert somit ihr pädagogisches Konzept hinsichtlich des fachlichen und fächerverbindenden, überfachlichen Lernens.“ Für das zweite Jahr wird angeregt, ein fachübergreifendes Methodentraining in der Unterrichtsmethodik zu verabreden oder fachübergreifende Projekte zu definieren. – Aus Sicht und Erfahrung lehrkunstdidaktischer Unterrichtsentwicklung (Eugster/Berg 2010) empfiehlt sich folgende Projektoptimierung: Von Anfang an und gleichrangig zu dieser formalen und fachbereichsdidaktischen eine substantielle und allgemeindidaktische Entwicklungslinie anzusetzen und eine schulinterne Lehrkunstwerkstatt zum Aufbau eines schuleigenen Lehrstückrepertoires einzurichten – und beide Linien im zweiten Jahr zu integrieren.

6. Bildungsstandards: Nach PiSA ist der bildungspolitische Zug Richtung Bildungsstandards ab- gefahren: „Bildungsstandards zielen auf Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung, die sich aus der Begegnung mit zentralen Gegenständen unserer Kultur ergeben.“ (KMK 2004). Wie können wir mittels Bildungsstandards zu diesem Ziel kommen? Entscheidend war Riecke-Bauleckes Rat (Artelt/Riecke-Baulecke 2005): Nicht untätig auf die Megatests aus grossmächtigen Instituten warten, sondern das Instrument „Bildungsstandards“ selber funktional in die eigenen Hände nehmen. Also haben wir die Zielsetzungen und Erfolgserwartungen unseres Lehrstückunterrichts den Bildungsstandards gegenübergestellt und haben beide wechselseitig miteinander verglichen: „Bildungsstandards prüfen Bildungsexempel prüfen Bildungsstandards!“ Oft haben uns die Standards die Augen geöffnet für übersehene Potenziale in den Lehrstücken; aber manchmal erwiesen sich auch die Standards als einäugig. Wenn beispielsweise Faradays Kerze bei den Bildungsstandards Chemie durchgefallen wäre, dann hätten wir den Validierungsspiess umgekehrt und hätten die Standards durchfallen lassen. Dem war aber nicht so, im Gegenteil: „Faradays Kerze ist für die Bildungsstandards ein Superbeispiel“, urteilt Labudde (2010), der Koordinator der schweizer Bildungsstandards Naturwissenschaft: „Wenn wir die vorliegenden Bildungsstandards als vorläufig ansehen und weiterentwickeln (...), dann können sie sich als Katalysator entfalten“ (Labudde 2007, S. 290).

7. Empirie: Unstrittig hat die Lehrkunstdidaktik ein Empiriedefizit! Zwar hat sie in ihren hundert Unterrichtsberichten über fünfzig meist mehrfach unterrichtserprobte Lehrstücke einen grossen Erfahrungsschatz versammelt – ungewöhnlich und schwierig in einer Profession ohne die Tradition einer Berichts-, Gutachten- und Rezensionskultur – und auch weiterhin werden die wahrnehmungsoffenen und reflektierten PraktikerInnen massgeblich bleiben. Trotzdem: Jetzt will und muss die Lehrkunstdidaktik den Sprung in die Empirie wagen! Ein erster Schritt war Brünggers (2004) Feedbackpartitur; weitere Vorstösse brachten Petrik (2007) in seiner Studie zur Lehrkunstdidaktik und Bildungsgangdidaktik, und Baars (2009) in seiner Studie zur Quantenchemie im Methodenvergleich; auch in Eugster/Berg (2010) finden sich empirische Ansätze. Aber der Prototyp lehrkunstdidaktischer Empirie ist noch nicht geschafft. Klafki hat programmatisch einen Verbund hermeneutisch-empirisch-kritischer Methoden postuliert und als Handlungsforschung praktiziert (Klafki/Braun 2007); ähnlich argumentiert Gudjons (102008, S. 55-73). – Vielleicht lässt sich der gesuchte Prototyp lehrkunstdidaktischer Empirie im Weiterbau von Wildhirts (2008) in Deskription und Interpretation so präzisem Kerzenbericht entwickeln? Denn insgesamt gilt es, die traditionelle Input-Steuerung durch die moderne Outcome-Steuerung sinnvollerweise zu erweitern statt törichterweise zu ersetzen; und das heisst heute für die Lehrkunstdidaktik: weiterhin Lehrstückentwicklung zu betreiben, sie nun aber auch empirisch zu begleiten!

 

Zusammenfassung: In dieser Lehrveranstaltung wollen wir beides: Sowohl tiefe Unterrichtsbrunnen graben bis zum Grundwasser der Allgemein-Bildung, als auch die heutige Schul- und Didaktiklandschaft durchstreifen von „Unterrichtskochbüchern“ bis zu empirisch überprüfbaren Bildungsstandards. – Kurz: Wir wollen Didaktik exemplarisch und orientierend studierbar machen.

 

Literatur: Artelt, Cordula/Riecke-Baulecke, Thomas (2004): Bildungsstandards, Fakten, Hintergründe, Praxistipps. Schulmanagement-Handbuch 111.   Berg, Hans Christoph u.a. (2003): Bildung und Lehrkunst in der Unterrichtsentwicklung. Zur didaktischen Dimension von Schulentwicklung. Schulmanagement-Handbuch 106.   Berg, Hans Christoph (2009): Die Werkdimension im Bildungsprozess. Das Konzept der Lehrkunst. Bern: hep.   Buschmann, Renate u.a. (2008): Schulinternes Curriculum. Ziele, Inhalte, Struktur und Erarbeitungsverfahren. Schulmanagement-Handbuch 128.   Comenius, Jan Amos (1964): Grosse Didaktik (1638/1657). Hrsg. von Hans Ahrbeck. Berlin: Volk und Wissen.   Comenius, Jan Amos (1964): Orbis Sensualium Pictus (1658). Osnabrück: Otto Zeller.   Demuth, Reinhard/Meyer, Hilbert (2010): Unterrichtsentwicklung im Fachunterricht. Fachdidaktik für Schulleitungen. Schulmanagement-Handbuch 133.   Eugster, Willi/Berg, Hans Christoph (2010): Kollegiale Lehrkunstwerkstatt. Sternstunden der Menschheit im Unterricht der Kantonsschule Trogen. Bern: hep.   Gasser, Peter (22003): Lehrbuch Didaktik. Bern: hep.   Gudjons, Herbert (102008): Pädagogisches Grundwissen. Überblick – Kompendium – Studienbuch. Klinkhardt.   Meyer, Hilbert/Demuth, Reinhard (2009): Unterricht weiterentwickeln und beurteilen. Allgemeine Didaktik für Schulleitungen. Schulmanagement-Handbuch 132.   Keck, Rudolf W./Sandfuchs, Uwe/Feige, Bernd (Hrsg.) (22004): Wörterbuch Schulpädagogik. Ein Nachschlage- werk für Studium und Schulpraxis. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.   Klafki, Wolfgang/Braun, Karl-Heinz (2007): Wege pädagogischen Denkens. Ein autobiografischer und erziehungswissenschaftlicher Dialog. München: Reinhardt.   Müller, Georg (Hrsg.) (1999): Der Jahrtausendturm von Magdeburg. Zürich: Zürcher Forum.   Memmert, Wolfgang (51995): Didaktik in Grafiken und Tabellen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.   Reichwein, Adolf (1993): Schaffendes Schulvolk – Film in der Landschule. Die Tiefenseer Schulschriften. Kommentierte Neuausgabe. (1937/1938). Weinheim: Beltz.   Scheuerl, Hans (Hrsg.) (21985): Klassiker der Pädagogik. München: Beck.   Tenorth, Elmar (Hrsg.) (2003): Klassiker der Pädagogik. München: Beck.   Wagenschein, Martin (22002) Erinnerungen für Morgen. Eine pädagogische Autobiografie. Weinheim: Beltz.   Wagenschein, Martin (42008): Verstehen Lehren. Genetisch – Sokratisch – Exemplarisch (1968). Weinheim: Beltz.   Wagenschein, Martin (42009): Naturphänomene sehen und verstehen. Genetische Lehrgänge (1980). Herausgegeben von Hans Christoph Berg. Bern: hep.   Wiechmann, Jürgen (52011): Zwölf Unterrichtsmethoden. Vielfalt für die Praxis. Weinheim: Beltz.   Wildhirt, Susanne (2008): Lehrstückunterricht gestalten. „Man müsste in die Flamme hineinschauen können“. Bern: hep.   Willmann, Otto (71957): Didaktik als Bildungslehre (1888). Freiburg: Herder.   Willmann, Otto (71957): Abriss der Philosophie. Philosophische Propädeutik (1914). Freiburg: Herder.

 

Zum Ausdrucken: Das Seminarprogramm als PDF-Datei



 
 

http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/Titel_lkwii.gif

http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/Titel_Lehrkunst.gif

Lehrkunstwerkstatt

Lehrkunst


 

http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/image81H.JPG



 
 

hin zur 
Universität Marburg
http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/online-siegel.gif

hin zum 
Fb Erziehungswissenschaften
http://www.staff.uni-marburg.de/~berg/home21.gif

zurück zur 
Liste der Homepages

 


letzte Änderung: Oktober 2007
Diese Seite wurde erstellt von Sabine Klomfaß