Aktuelles Programm | Vorangegangene Veranstaltungen




Vorangegangene Veranstaltungen

20.04.2012

„Ökologische Landwirtschaft – ist das Politik?“.

Mit Harry Kull, Marburger Südmarkt - Frankfurterstraße.

Sonst Dreihausen/Ebsdorfergrund.

23.03.2012

„Streitfall Geschichte“.

Buch-Präsentation mit Prof. Dr. Kurt Pätzold, Berlin, Historiker.

02.03.2012

„Sir Basil Zaharoff: Der König der Waffen“.

Zur Neuauflage des epochalen Romans von Robert Neumann (Wunderkammer-Verlag).

Mit Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll und PD Dr. Johannes M. Becker.

17.02.2012

„Nordhessen 1968“

Buchvorstellung (Jonas Verlag, Marburg) mit den Autoren Johannes Grötecke und Thomas Schattner (Bad Wildungen/Homberg, Efze).

13.01.2012

„Was soll uns die UNO heute?“

Mit Dr. h.c. Hans Christof Graf von Sponeck, Müllheim, langjähriger Mitarbeiter der UNO in höchsten Funktionen, Lehrbeauftragter am ZfK, Philipps-Universität Marburg.

16.12.2011 "Weihnachten ist schon ´n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner, Gernhardt und vielen anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Von und mit J.M. Becker.
09.12.2011

"Die heilige Familie ist nicht zum Vergnügen unterwegs - Über Steuerzahler und Wohltäter in der Antike."

Mit Dr. Claudia Kleinwächter, Offenbach/Marburg

02.12.2011

„Die Stadt den Menschen zurückgeben: Tempo 30 – Für und Wider“.

Mit Oberbürgermeister Egon Vaupel und Dorotee de la Motte, Marburg.

Weitere Gäste sind eingeladen.

Der Salon findet bereits um 18 Uhr, und zwar im Historischen Sitzungssaal des Marburger Rathauses statt.

18.11.2011

„Was soll uns im Jahr 2011 der Volkstrauertag?“

Mit Prof. em . Dr. theol. Dr. phil. Siegfried Keil (Marburg), Theologe.

09.09.2011,

„Fukushima - was haben japanische Geschichte und Politische Kultur
mit der dortigen Katastrophe zu tun?"

Mit Hannes Kenji Kubo/Marburg, Harumi Murata/Frankfurt/M. und Prof. Dr. Katja Schmidtpott/Marburg.

05.08.2011

„Uganda 2011: Ein Präsident lacht - sein Volk weint. Erfahrungen eines halben Lebens- und Arbeitsjahres in Ostafrika.

Mit Lydia Koblofsky und Johannes Maaser (Marburg), AbsolvenInnen des Masterstudienganges Friedens- und Konfliktforschung am Zentrum für Konfliktforschung

03.06.2011

„Die Finanzmärkte zwischen Cash und Crash - Rückblick und Ausblick“.

Mit Frank Graf (Marburg), Diplompolitologe und Finanzberater a.D.

08.04.2011

"Wider den Krieg der Bilder - Selbstmordattentäter im israelischen und palästinensischen Film".

Mit Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll (Marburg), Literaturwissenschaftlerin.

11.03.2011

"Die Macher hinter den Kulissen - Wer setzt US-Interessen in Deutschland (diskret) durch?"

Mit Hermann Ploppa (Flensburg), Journalist und Autor.

11.02.2011

"Heldentod am Hindukusch. Die Bundeswehr im Afghanistan-Krieg"

Mit Jürgen Rose (München), Oberstleutnant der Bundeswehr i. R. (mit Unterstützung des „Marburger Forums).

14.01.2011

"Gewaltfreie Kommunikation: Ziele, Grundannahmen - eine Praxis-Annhäherung."

Mit Claudia Liebst und Wolfgang Sutter (Marburg), TrainerInnen für gewaltfreie Kommunikation.

17.12.2010 "Weihnachten ist schon ´n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner, Gernhardt und vielen anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Von und mit J.M. Becker.

 

 

01.10.2010

"Ein Land geht in den Westen"
21 Jahre Öffnung der Mauer ohne deutsche Einheit. Die Baustellen im Osten Deutschlands werden so rasch nicht geschlossen werden.
Lesung mit deutsch-deutschen Liedern von und mit J.M. Becker.

27.08.2010

„Brauchen wir eine sozialistische Literatur?“ Mit Heribert Ohlig (Deutschlehrer), Giessen, und Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll (Literaturwissenschaftlerin), Siegen/Marburg.

04.06.2010

"Altersdiskriminierung kann jeden treffen. Gedanken zu einem in Gegenwart und Zukunft unausweichlichen Thema."
Mit Dr. Maria Sporrer (Politikwissenschaftlerin, Marburg).

23.04.2010 "Ich habe den Eindruck, hier zu stören"
Kurt Tucholsky zum 120. Geburtstag. Mit Prof. Dr. Kurt Pätzold (Historiker, Berlin).

05.03.2010

"Jubiläumsjahr revisited"
Klischees und Fehldeutungen von Jubiläen und ihren Feierlichkeiten. Meine Gäste: Profs. Drs. Georg Fülberth / Hans Karl Rupp.

DONNERSTAG
28.01.2010

"Judentum und Zionismus"
Prof. Dr. Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland 2006 - 2009.
18:30 Uhr, Rathaus Marburg
18.12.2009 "Weihnachten ist schon ´n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner, Gernhardt und vielen anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Von und mit J.M. Becker.
04.12.2009 "80 Jahre Weltbühne-Prozess". Juristisches und literarisch-publizistisches.
Meine Gäste werden sein Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll, Literaturwissenschaftlerin, Marburg, und Kai von Drigalski, Jurist, Marburg.
06.11.2009 "Wandel durch Annäherung?" Die Städtepartnerschaft Marburg Eisenach.
Mit Erhart Dettmering, ehm. Magistratssprecher der Stadt Marburg, und Heinrich Löwer, ehem. Stadtverordneter in Marburg, sowie Detlef Behm-Blancke, seinerzeit Eisenach, heute Beberstedt. (Reihe "20 Jahre Maueröffnung")
Ort: Historischer Sitzungssaal des Rathauses.
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
02.10.2009 "Ein Land geht in den Westen"
20 Jahre Öffnung der Mauer ohne deutsche Einheit.
Lesung mit deutsch-deutschen Liedern von und mit J.M. Becker.
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
04.09.2009 "Der Dalai Lama. Kontroversen um eine Persönlichkeit"
Mit Prof. Dr. Michael Hahn (Philipps-Universität Marburg), Tibetologe, und Thomas Immanuel Steinberg (Hamburg, http://www.steinbergrecherche.com), Publizist.
26.06.2009 "Deutschland im Afghanistan-Krieg".
Schreitet die "Irakisierung" Afghanistans weiter voran?
Wird sich die Berliner Große Koalition weiter in den Krieg hineinziehen lassen?
Und: Wie stehen internationale Hilfsorganisationen zu dieser Entwicklung?
Dies sind nur drei der wichtigsten Fragen, die im Salon beantwortet werden.
Es diskutieren am Freitag, dem 26.6.2009, um 19.30 Uhr im Historischen Sitzungssaal des Marburger Rathauses
* Thomas Gebauer, Medico International, Frankfurt/Main,
* Sören Bartol, MdB SPD, Marburg
* Prof. Dr. Norman Paech, MdB DIE LINKE, Hamburg
Artikel zu dieser Veranstaltung von Jürgen Neitzel
19.06.2009 "Die Geschichte kennt kein Pardon - Erinnerungen eines deutschen Historikers".
Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Kurt Pätzold, Historiker, Berlin (ehem. Ost-). Gespräch und Diskussion werden moderiert von J.M.Becker (Politikwissenschaftler) und Anne Maximiliane Jäger-Gogoll (Literaturwissenschaftlerin, Marburg). (Reihe "20 Jahre Maueröffnung")
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
17.05.2009 "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht!"
Eine literarische Matinée mit Texten von und über Heinrich Heine (1797-1856), gelesen und kommentiert von Johannes M. Becker und Anne Maximiliane Jäger-Gogoll, Literaturwissenschaftlerin, Marburg.
Ort: Turm-Café im Kaiser-Wilhelm-Turm, 11 Uhr.
15.05.2009 "Migrationserfahrungen" - im Rahmen der Reihe "20 Jahre Maueröffnung".
Eingeladen sind Eckehard Dennewitz und Peter Radestock, Marburger Schauspiel, sowie die Wahl-Marburgerin Anita Mahn - allesamt Ost-West-MigrantInnen. Eingeladen ist des Weiteren Willi Wende, West-Ost-Migrant, Coach für Führungskräfte, Berlin (http://www.wende-institut.de) (Reihe "20 Jahre Maueröffnung")
Ort: Theater am Schwanhof (TASCH). 18:30 Uhr
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
20.03.2009

"Rund um den Olivenbaum"
Marburgs Partnerstadt in Afrika: Sfax. Eine Städtepartnerschaft mit vielen Chancen. Diavortrag, Reiseerfahrungen und mehr von und mit J. M. Becker.

30.01.2009 "50 Jahre Revolution. Wo steht Kuba heute?"
Mein Gast wird sein der Botschafter der Republik Kuba S. E. Herr Gerardo Peñalver Portal.
Historischer Sitzungssaal des Rathauses, Marktplatz
16:30 Uhr: Eintrag in Goldene Buch der Stadt Marburg
17.00 Uhr: Beginn des "Salons"
Zeitungsartikel zu dieser Veranstaltung aus der Oberhessischen Presse und aus der Marburger Neuen Zeitung
19.12.2008 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick".
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner, Gernhardt und vielen anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Von und mit J.M. Becker.
07.11.2008 "Ein Land geht in den Westen".
19 Jahre Mauerfall und wachsende Mauerwünsche. Drüben wie hüben. Eine Lesung mit deutsch-deutschen Liedern. Von und mit J. M. Becker.
05.09.2008 "Wo sind die Grenzen der Mündigkeit des Bürgers?"
Aus Anlass von Alkoholverbot und Solarsatzung in Marburg.
Die Stadt Marburg erläßt im Sommer 2007 ein Alkoholverbot auf einem Ihrer zentralen Plätze. Wenig später versucht sie, Bauherren und HauseigentümerInnen mit einer "Solarsatzung" auf erneuerbare Energien zu verpflichten. Über beide Beschlüsse entbrennt heftiger Streit.
Im "Politischen Salon" soll dieser kultiviert und in einer entspannten Atmosphäre ausgetragen werden.
Gäste sind: Dr. Franz Kahle (Bürgermeister der Stadt Marburg) und Egon Vaupel (Oberbürgermeister der Stadt Marburg).
15.06.2008 "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht"
Heinrich Heine, dessen kritischer Blick so scharf und dessen Feder so spitz waren, dass die Mächtigen seiner Zeit ihn fürchteten, ist diese sommerliche literarische Matinee im Café des Kaiser-Wilhelm-Turmes gewidmet. Die mitreißenden Rezitationen von Johannes M. Becker machen Heines immer noch unwiderstehlichen Texte präsent, Anne Maximiliane Jäger kommentiert unterhaltsam die historisch-politischen Rahmenbedingungen und literaturgeschichtlichen Kontexte in einer revolutionär bewegten Zeit.
Eine literarische Matinée mit Texten von und über Heinrich Heine (1797-1856), gelesen und kommentiert von Johannes M. Becker und Anne Maximiliane Jäger.
Dr. Anne Maximiliane Jäger ist Literaturwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte am Fachbereich Literatur- und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg. Heinrich Heine, über den sie promoviert hat, ist eines ihrer Spezialgebiete.
Turm-Café im Kaiser-Wilhelm-Turm
13.06.2008 "Geht die Staatsgewalt tatsächlich vom Volke aus?"
Selbständigkeit ubd Unabhängigkeit der Dritten Gewalt - eine Fiktion?
Ein Richter a. D. an Amts- und Landgerichten hinterfragt die unterschätzte Bedeutung unabhängiger Rechtsprechung - der Dritten Gewalt - für Demokratie und Rechtstaat und erläutert dies an praktischen Beispielen aus dem Alltag.
Referent: Hannes Kleinhenz, Richter a. D. an Amts- und Landgerichten
23.05.2008 "Er wird vermisst werden..."
Ein literarisch-politischer "Salon" zum 111. Geburtstag des Romanciers, Parodisten und Zeitkritikers Robert Neumann (1897-1975) , mit Dr. A.M. Jäger-Gogoll, Siegen/Marburg
18.04.2008 "Rund um den Olivenbaum"
Politisch-literarisch-musikalischer Salon zum Thema „Olivenkultur und Feuerkatastrophen in Griechenland“.
Im Gespräch mit der Künstlerin, Autorin, Pädagogin und Ökologin Gerda Kazakou (Athen) kamen sowohl Mythos und Geschichte der griechischen Olivenkultur zur Sprache als auch ihre Perspektiven innerhalb der liberalisierten und globalisierten Märkte, die Reibungen zwischen traditionellen und modernen Anbau- und Wirtschaftsformen mitsamt ihren politischen, ökonomischen und ökologischen Dimensionen ebenso wie Ansätze einer nachhaltigen ökologischen Regeneration der verbrannten Bergregionen.
Johannes M. Becker begleitete den Abend mit Musik von Georges Moustaki, ein Glas griechischen Weines und eine Kostprobe traditionell angebauten Olivenöls aus Kalamata rundeten das Thema mediterran-kulinarisch ab.
22.02.2008 "Russland vor den Präsidentschaftswahlen"
Der gigantische Nachbar der Europäischen Union im Osten ist in vielfacher Hinsicht in einer Umbruchsituation.
* Auf den Alleinherrscher Putin wird aller Voraussicht nach ein Tandem Putin/Medwedew folgen.
* Die Phase der unkontrollierten Privatisierungen, des Ausverkaufs des Reichtums Russlands, scheint vorbei.
* Die Russische Föderation widersetzt sich den US-Raketenplänen.
* Und all dies geschieht mit einer übersanierten Außenhandelsbilanz im Rücken, die den Abbau der Staatschulden ebenso wie eine moderate Teilhabe der in den 90er Jahren verarmenden Bevölkerungsmehrheit am neuen Reichtum zur Folge hat.
Mein Gast am 22. Februar war Dr. Gert Meyer, Marburger Politikwissenschaftler und einer der wenigen ausgewiesenen Kenner Russlands in unserem Lande.
01.02.2008 "Nachdenken über die Große Koalition in Berlin"
Die Bundesrepublik hat sich seit der "Wende" von 1989/90 gewandelt.
* Im Inneren, gleichwohl von welcher Parteienkonstellation betrieben, kennzeichnet - trotz anhaltender außenwirtschaflticher Prosperität - Sozialabbau das Bild.
* In der Außen- und Sicherheitspolitik wird die Entwicklung von der Bonner zu Berliner Republik noch deutlicher: Das neue große Deutschland setzt seine ökonomische Stärke um in internationales Gewicht. Die Nicht-Teilnahme am Irak-Krieg spielt hier zweifellos eine herausragende Rolle.
mit J.M. Becker.
18.01.2008 "Neuer Internationalismus à la Cuba - Hilfe durchs Skalpell."
Kuba hat, weitgehend unbeachtet von der politischen Öffentlichkeit, in den vergangenen Jahren seine Außenpolitik verändert.
Nicht mehr mit Bataillonen und Waffenlieferungen versucht die caribische Insel "ein, zwei drei Vietnams" zu schaffen, sondern u.a. durch den Export von medizinischem know how und von Ärztinnen und Ärzten und ihren Teams.
Dierk von Drigalski, ehemaliger Bayer-Top-Manager in Lateinamerika und regelmäßigen Salon-BesucherInnen mitnichten unbekannt, hat sich Derartiges angesehen und wird davon berichten.
Eine breitere Debatte über die Lage auf der Insel und in Lateinamerika insgesamt ist nicht gänzlich ausgeschlossen...
21.12.2007 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner und vielen Anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Rezitiert und gesungen von Johannes M. Becker.
23.11.2007 "Immer noch: Krieg am Hindukusch."
Afganischer Augenzeuge beleuchtet die "freiheitsverteidigende und Frieden schaffende Rolle der Bundeswehr". Mit Dr. Matin Baraki, Marburg.
02.10.2007 "Ein Land geht in den Westen".
18 Jahre Mauerfall und wachsende Mauerwünsche. Drüben wie hüben. Eine Lesung mit deutsch-deutschen Liedern. Von und mit J. M. Becker.
28.09.2007 "Chile unter Bachelet. Ein neuer Mosaikstein des Aufbruchs in Lateinamerika?"
Besonders vorbereitet hatte diesen Salon Dierk von Drigalski. Im Nachklang zum "Salon" im Rathaus vom 11.9. finden sich im Link die letzen Worte Salvador Allendes.
11.09.2007 "Der andere Gedenktag: 11. Sept. 1973 - zum 34. Jahrestag des Putsches in Chile"
Ankündigung auch hier im PDF-Format.
11.05.2007 "Willkommen, Bulgarien & Rumänien!"
Die Osterweiterungswellen der letzen Jahre
Die Europäische Union hat am 1. Januar 2004 zehn ost- und südosteuropäische Länder aufgenommen, am 1. Januar 2007 zusätzlich Bulgarien und Rumänien. Aus der vor genau 50 Jahren gegründeten EWG der Römischen Verträge mit den sechs westeuropäischen Kernländern ist ein Bündnis von fast 500 Millionen Menschen geworden.
Wer hat welche Interessen, wo liegen welche Chancen, wo Risiken - wo für die (ehemals) EU der 15, wo für die Beigetretenen?
27.04.2007 "Frankreich zwischen den Präsidentschaftswahlen"
Ende April 2007 stand Frankreich zwischen Links und Rechts. Es standen sich die Vertreterin der Linken und der Protagonist eines Frankreich von "law and order" in der Stichwahl gegenüber, die schließlich N. Sarkozy gewann.
Der "Politische Salon" diskutierte, welche Politik in den vergangenen Jahren in Frankreich betrieben wurde und was von beiden Kandidatinnen und Kandidaten zu erwarten ist. Was Deutschland und die EU zu erwarten haben.
Gast- und Impulsgeber war Johannes M. Becker.
09.03.2007 "PISA und das finnische Geheimnis"
22.12.2006 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner und vielen Anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Rezitiert und gesungen von Johannes M. Becker.
10.11.2006 "Recht auf Asyl - Auch in Marburg"
Das Thema Asyl hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder für hitzige Debatten in der Politik gesorgt, erinnert sei dabei nur an die Änderung des Grundgesetzes oder die Debatte um das Zuwanderungsgesetz. Aktuell sind es v.a. die Debatte um eine Bleiberechtsregelung und die Bilder von ankommenden Flüchtlingen in Lampedusa oder auf den Kanaren, die das Thema in der Öffentlichkeit bestimmen, oder, wie kürzlich auch in Marburg geschehen, Abschiebungen von gut integrierten Familien nach sehr langem Aufenthalt.
Bei der Veranstaltung ging es darum, sich einmal genauer anzuschauen, wie Asyl in Deutschland überhaupt funktioniert, wie die rechtliche Situation von Flüchtlingen in Deutschland aussieht, wie viele Menschen derzeit überhaupt um Asyl in Deutschland nachsuchen und wie viele es dann auch bekommen.
Zu Gast im Salon war Timmo Scherenberg, Geschäftsführer des Hessischen Flüchtlingsrates und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl.
06.10.2006 Harry Heine im "(Literarisch-)Politischen Salon"!
Dem engagierten Schriftsteller und feinsinnigen Dichter, dem skeptischen Aufklärer und respektlosen Libertin, dem unermüdlichen Vermittler zwischen seinem deutschen "Vaterland", das ihm Leben und Schreiben unmöglich machte, und dem republikanischen Frankreich, in dessen Metropole Paris er über zwei Jahrzehnte seines Lebens verbrachte, dem Autor des "Buchs der Lieder", der "Reisebilder" und nicht zuletzt eines dreibändigen literarischen "Salons" widmen wir einen solchen in seinem 150. Todesjahr.
Mit Texten von und über Heinrich Heine (1797 -1856), vorgetragen und kommentiert von Johannes M. Becker und Anne Maximiliane Jäger.
30.06.2006 "Kuba - Fossil oder Modell für Entwicklungsländer?"
Die karibische Insel hat eine tiefe ökonomische Krise durch- und überlebt und steht plötzlich im Mittelpunkt einer unverhofften Aufbruchs-Bewegung in Lateinamerika.
Es gab eine Menge von Entwickungen zu berichten, zu analysieren, auszutauschen; tragend zum Zuge kam wird eine Gruppe, die vor wenigen Wochen eine Studienreise unternahm und ihre Beobachtungen mitteilte. Mitglieder waren Angelika Becker, Benjamin Becker, J.M. Becker, Greta von Drigalski, Dierk von Drigaski, Uwe Faulhammer, Victoria Kändler, Steffen Niese und Verena Oetzmann.
12.05.2006 "Ist die EU eigentlich wichtig für uns?"
MdEP Tobias Pflüger im "Politischen Salon"
Was soll uns eigentlich diese Europäische Union?
Was hat es mit der Verfassung, besser: mit ihrem gescheiterten Entwurf auf sich?
Wie wird in Brüssel Politik gemacht?
Was hat das Parlament zu sagen, was die Lobbyisten...
Fragen über Fragen zu einem politischen Phänomen, der EU, die mehr und mehr in unser Leben eingreift. Ob sie nun dienen muss zur Legitimierung der "Angleichung" der deutschen Mehrwertsteuer an das durchschnittliche EU-Niveau, oder ob sie sich eine hochgerüstetete Eingreiftruppe und kampferprobte "Battle Groups" zulegt. Ob sie "Bolkenstein"-Richtlinien zum Sozialabbau realisieren will oder als globaler Akteur im Konflikt mit dem Iran agiert.
Tobias Pflüger, Politikwissenschaftler und Doktorand am Marburger Zentrum für Konfliktforschungen (ZfK) ist seit zwei Jahren Mitglied des Europaparlaments und einer der kundigsten Kritiker von Militarisierung und kapitaldominierter Globalisierung.
28.04.2006 "Auswirkungen des EU-Beitritts auf Polen"
Wir haben einen Gast aus Polen, Herrn Zbigniew Czarnuch aus Witnica, Historiker, ehemaliger Lehrer und Schuldirektor.
Ich möchte mit Herrn Czarnuch sprechen über die Erfahurungen Polens mit 24 Monaten EU-Mitgliedschaft und über das polnisch-deutsche Verhältnis. Ein agrarisch geprägtes Polen, zudem immer noch in einem politischen und sozialen Umbruchprozeß, ist in einer EU beigetreten, die bereits vor dem 1. Mai 2004 große Probleme mit der Regelung ihres Agrarmarktes hatte. Ein 40 Millionen-Land Polen ist der um ein einheitliches sicherheitspolitisches Profil ringenden EU beigetreten, das sich 2003 in die "Koalition der Willigen" an die Seite der im Irak völkerrechtswidrig intervenierenden USA und Großbritanniens gestellt hatte. Um von der leidvollen deutsch-polnischen Geschichte an dieser Stelle zu schweigen...
31.03.2006 "Regionalgeld in einer globalen Zeit"
Referent: Werner Schumacher, Sozialwissenschaftler
10.02.2006 "Stecken ein paar Karikaturen die Erde in Brand?"
Auslöser und Ursachen der aktuellen Konflikte um den Iran
Referent: André Bank, Nahost-Forscher des Zentrums für Konfliktforschung
09.12.2005 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick"
mit Texten und Musik von Brecht, Kästner, Tucholsky, Mailwald
Referent: PD Dr. Johannes M. Becker, Friedens- und Konfliktforscher a. d. Philipps-Universität
04.11.2005 "Reichen höhere Zäune um Melilla und Ceuta aus?" oder "Zum Zustand der globalisierten Welt im Jahre 2005"
Politischer Salon zur Armutsmigration
In den Wochen um diesen Salon (wie auch fürderhin) waren in Italien allein an drei Tagen 1.000 Flüchtlinge an den Küsten angelandet. Vor der Spanischen Küste nach Afrika hin waren wieder mehrere Dutzend Menschen ertrunken. Die dramatischen Szenen von Melilla und Ceuta aus den Monaten zuvor waren noch gut in Erinnerung. Frankreichs Innenminister wies gleichzeitig auf eine Erfolgsbilanz hin: Die Abschiebungen seines Landes haben sich um erkleckliche Prozentwerte erhöht.
Referent: PD Dr. Johannes M. Becker, Friedens- und Konfliktforscher a. d. Philipps-Universität
03.10.2005 "Ein Land geht in den Westen"
Deutsch-deutsche Lieder und Texte zum Tag der deutschen Einheit
Referent: PD Dr. Johannes M. Becker, Friedens- und Konfliktforscher a. d. Philipps-Universität
08.07.2005 "Spanien nach Aznar"
Am kommenden Freitag geht es im "Salon" um Spanien, das EU-Land, das momentan, wie mir scheint, größte politische Umwälzungen durchmacht. Der Regierungswechsel von den Konservativen zu den Sozialisten, der Rückzug aus dem Irak-Krieg, keine Woche ohne große Demonstrationen… Ich habe das große Vergnügen, Ihnen und Euch einen Besucher aus Spanien präsentieren zu können:
Dipl.-Ing. (agr.) José María Puiggros aus Barcelona.
José Maria Puiggros wird uns sprechen zum Thema "Spanien nach Aznar unter besonderer Berücksichtigung der Regionen Katalanien und Baskenland".
Wie immer wird reichlich Raum zu Diskutieren sein, und einen Rouge wird es auch wieder haben…
Ich danke Greta und Dierk von Drigalski für die Vermittlung des Referenten.
Referent: José Maria Puiggros
13.05.2005 "Cuba"
15.04.2005 "Wieso steckt unser Öl unter deren Sand?"
New Yorker Irak-Kriegsgegner fragten kürzlich : „How did our oil get under their sand?“ Ölkriege sind Unrecht – aber Öl wird gebraucht. Steinberg* fragt in seinem Vortrag, wofür es gebraucht wird, von wem und um welchen Preis. Er folgt dem Lauf des Öls von den Quellen im Greater Middle East über Pipelines und Meere bis zur Mündung in unseren Haushalten. Das Unrecht der Ölkriege kann nur enden, wenn sich das Leben in den Industriestaaten radikal ändert.
Mein Gast ist der Betreiber des Internetportals www.steinbergrecherche.com.
11.03.2005 "Die EU der Zukunft: Mit oder ohne Türkei?"
04.02.2005 "Fairer Handel - Bringt das was?"
Wie bereits angekündigt, startet der "Politische Salon" in das Jahr 2005 mit einem, wie ich finde, zentralen Thema unserer Tage; unserer Tage, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich größer wird, in denen Entwicklungshilfeversprechen wieder und wieder nicht eingehalten werden, in denen die USA (und nun auch die EU) das Aufbegehren der "Dritten Welt" gegen ihre fortwährende Verarmung durch Aufrüstung zu kontrollieren, gar zu bekämpfen suchen.
Dierk von Drigalski, vor seinem Ruhestand langjähriger Bayer-Manager mit jahrzehntelanger Auslandserfahrung, stellt eine alternative Variante der Gestaltung der internationalen Beziehungen vor:
Den fairen Handel, neue "terms of trade".
Unser Referent wird den fairen Handel an konkreten Beispielen vorstellen, wird viel aus seiner Praxis auch als Berater fair agierender Unternehmen berichten, wird uns von Fortschritten und Rückschlägen, von Chancen und Hindernissen auf dem Weg zu neuen Austauschverhältnissen sprechen.
Referent: Dierk von Drigalski
10.12.2004 "USA: Demokratie oder Herrschaft der Wenigen"
Referent: Hermann Ploppa, Journalist
05.11.2004 "Freiheit von der Religion oder Freiheit zur Religion?" - Zur Debatte um das Kopftuch bei Staatsdienern
Das Bundesverfassungsgericht hat den Bundesländern die Entscheidung in der Kopftuchfrage aufgegeben. Regelungen sind nun darüber zu treffen, welche Bekleidungscode für Staatsdiener angemessen, welche ihnen zuzumuten sind. Gleichzeitig ist festzulegen, welche Präsenz religiöse Symbolik im öffentlichen Raum haben darf und wie das Gebot der weltanschaulichen Staatsneutralität auf der einen, das Grundrecht der Religionsfreiheit auf der anderen Seite in ein Gleichgewicht gebracht werden können. Es geht also nicht nur um das muslimische Kopftuch, sondern auch um Erkennungszeichen anderer Religionen. Auch nachdem Gesetzgebungsprozesse in mehreren Ländern auf den Weg gebracht sind und nachdem einige Länder sich inzwischen für ein Verbot des Kopftuchs entschlossen haben, bleibt die Notwendigkeit einer kritischen Diskussion der weltanschaulichen Grundlagen dieser Entscheidung wie auch der gesellschaftspolitischen Folgen der neuen Regelungen.
Der Referent D. Haselbach fragt zum einen nach den Leitkulturen, die die moralische Diskussion über ein Kopftuchverbot prägen, zum anderen untersucht er die möglichen Folgen der Entscheidung für das Verbot. Er plädiert für eine Entpolitisierung der Kopftuchfrage.
Es spricht: Prof. Dr. Dieter Haselbach, Universität Marburg (Berlin)
03.10.2004 "Matinee im Atelier" - Lesung mit deutsch-deutschen Liedern
Der "Freundeskreis Marburger Volkshochschule e.V." lädt zu einer besonderen Matinee ins vhs-Atelier ein: Am 03. Okt. 2004, 11:00 Uhr ("Tag der deutschen Einheit") liest das Freundeskreis-Mitglied PD Dr. Johannes Becker aus seinem politischen Tagebuch "Ein Land geht in den Westen" und präsentiert Lieder von Brecht / Beethoven, Biermann, "Grafitti" und Klaus Hoffmann.
Zum Abschluss lädt der Freundeskreis zu einem kleinen Imbiss mit Getränken ein. Außerdem besteht Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.
Leitung: PD DR. Johannes M. Becker
01.10.2004 "Wird das Land des 'Exportweltmeisters' zum Armenhaus für Millionen? - Überlegungen zum gesellschaftlichen Reichtum Deutschlands"
von und mit PD Dr. Johannes M. Becker, Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität.
Schon Kanzler Kohl sprach von der "sozialen Hängematte", in der sich die Deutschen aalten, sein Nachfolger Schröder bezichtigt die / den gemeine/n Deutschen der "Ausbeutung des Sozialstaats". Unternehmerchef Rogalski fordert die Einführung der 50 Stunden-Woche (ohne Lohnausgleich), die hellrot-grüne Regierung plant das Rentenalter hoch zu setzen, Hartz IV wird am 1. Januar 2005 Millionen auf Sozialhilfeniveau herabstufen. Und das alles, weil es "nichts mehr zu verteilen gibt", weil "die Kassen leer" sind, weil "das Anspruchsdenken ein Ende haben muss".
Dabei zählt unser Land zu den reichsten der Erde. Die großen Unternehmen machen Milliardengewinne und drohen gleichzeitig mit Produktionsverlagerung ins Billiglohnausland. Die Reichsten des Landes werden immer reicher, der Spitzensteuersatz wird nun zusätzlich gesenkt. Gleichzeitig wächst die Armutsrate bedrohlich, die alltägliche Gewalt in unserer Gesellschaft nimmt zu, Rechtsradikale setzen sich in Parlamenten fest.
Wo steckt der Reichtum unseres Landes, der von Millionen Werktätiger erbracht wird? Wie verhelfen wir dem Grundgesetz wieder zur Achtung, das gleich in mehreren Artikeln die Bundesrepublik zur Sozialstaatlichkeit verpflichtet - dies vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem deutschen Faschismus?
16.07.2004 "50 Jahre Wiederbewaffnung - Bonn / Berlin und Paris im Spannungsfeld des Ost-West-Konfliktes"
Eine deutsch-französische "table ronde".
Im Sommer 2004 jährt sich zum 50. Mal das Scheitern der "Europäischen Verteidigungsgemeinschaft" (EVG) an der Französischen Nationalversammlung. Zuvor war das Projekt der EVG u. a. von den Regierungen in Bonn und Paris verabschiedet worden.
Das Zustandekommen der EVG hätte bedeutet, dass die westdeutsche Wiederbewaffnung ausschließlich in einer europäischen Integration vollzogen worden wäre: Dies war der Mehrheit der politischen Parteien in Frankreich, die eigentlich gegen jegliche Bewaffnung Deutschlands eingestellt war, als Minimallösung akzeptabel erschienen gegen den Druck vor allem von Seiten der USA.
Aus der spannungsgeladenen Konkurrenzsituation der 50er Jahre zwischen Bonn und Paris ist bekanntlich die zentrale Achse, der zentrale Motor des europäischen Einigungsprozesses geworden. In jüngster Zeit wurde diese Achse noch stärker zusammengeschmiedet (und um den Ausleger Moskau erweitert) in ihrer Gegnerschaft zum Irakkrieg (Rumsfeld: "Das Alte Europa") sowie in der Frage der Bildung eines "Kerneuropa" nach dem Scheitern des Brüsseler EU-Gipfels vom Dezember 2003.

Die Experten:
* Prof. Dr. Michel Cullin, ehem. stv. Generalsekretär des Office Franco-Allemand pour la Jeunesse/Deutsch-Französisches Jugendwerk (OFAJ/DFJW) Paris/Berlin;
* M. Jean Chanel, langjähriger Lektor der franz. Sprache an der Philipps-Universität Marburg;
* Prof. Dr. Wilfried Frhr. v. Bredow, Institut für Politikwissenschaft der Universität Marburg;
* Prof. (em.) Dr. Wilhelm Walcher, Universität Marburg, Physiker und einer der Unterzeichner des Aufrufes der "Göttinger 18"
30.04.2004 "Chancen und Risiken der europäischen Einigung - Osteuropa ante portas"
Zehn vornehmlich osteuropäische Staaten werden die EU um ca. 70 Millionen Menschen und um 1 Million Quadratkilometer vergrößern. Die Grenzen des 1957 in Brüssel gegründeten Wirtschafts-Bündnisses werden dann bis in den unmittelbaren Einflussbereich Russlands, bis zur ukrainischen und weißrussischen Grenze, reichen. Und dies mit dem Anspruch, auch Außen- und Sicherheitspolitik zu betreiben sowie gemeinsame Grenzen zu sichern. Aus der EU der "zwei Geschwindigkeiten" (Schäuble / Lamers) wird nun die EU der drei oder gar vier unterschiedlichen Entwicklungsniveaus. Die Bürokratie für 25 vereinigungswillige Mitgliedsstaaten ist eine große Aufgabe.
Die bisherigen Empfängerländer fürchten die Umverteilung von Subventionen; schon warnt eine (seltene) Koalition aus Schröder und Stoiber vor einem Steuerdumping der Beitrittsländer, das dann durch EU-Gelder aus Brüssel ausgeglichen werde; Ängste vor großen Migrationswellen beherrschen die Stammtische; ein möglicher EU-Beitritt auch der Türkei ist ein weiteres aktuelles Thema.
13.02.2004 "Adieu, Freiheitsrechte"
Von den Gefahren der Überwachungstechnologien für uns alle
1983 und 1987 wehrten sich Hunderttausende gegen die damals geplanten "Volkszählungen" - mit Erfolg!" Aber wie steht es heute um das öffentliche Bewusstsein für den Schutz der Privatsphäre?
Referieren werden Jürgen Neitzel und Franz-Josef Hanke von der Humanistischen Union (HU). Anhand von anschaulichen Fallbeispielen werden sie aufzeigen, dass im Zuge dieser Entwicklung jeder empfindliche Nachteile erleiden kann, auch wenn er nichts Böses im Schilde führte.
"Big Brother is watching You" schrieb George Orwell im Jahr 1948. Sein Roman "1984" ist zum Inbegriff eines drohenden Überwachungsstaats geworden. Die sogenannten "Sicherheitsgesetze" - kurz nach dem Bundesinnenminister auch "Otto-Kataloge" genannt - haben die Vielzahl polizeilicher Instrumentarien zweimal ausgeweitet. Aber auch die Landesgesetzgebung beispielsweise Hessens bringt brisante Verschärfungen. Wird dem "Großen Lauschangriff" bald ein großer Spähangriff folgen? Ganz so weit ist es noch nicht. Aber schon jetzt sind auf vielen Straßen und Plätzen Videokameras versteckt. Nicht nur in Hessen testet die Polizei Computersysteme, die die Kennzeichen aller vorüberfahrenden Autos auslesen. "Ich habe doch nichts zu verbergen", meinen viele, wenn die Rede auf den Datenschutz kommt. Der Datenhunger vieler Behörden - aber auch privater Unternehmen - steigt ständig an. Neue Technologien wie die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) oder der sogenannte IMSY-Catcher haben heimlich Einzug in den bundesdeutschen Alltag gehalten. All dem stehen die meisten Zeitgenossen weitgehend tatenlos gegenüber.
Neitzel und Hanke wollen aber nicht nur vor einer gefährlichen Aushöhlung des Rechtsstaats warnen, sie wollen vor allem auch aufrufen, etwas dagegen zu unternehmen.
16.01.2004 "Präsidentschaftswahlen in Russland: Putin 'Die Zweite'"
Zu Gast: Dr. Gert Meyer, Politikwissenschaftler aus> Marburg, Russland- und Sowjetunion-Spezialist.
Nach einem Prozess sozialer Umverteilung ohne historisches Beispiel, bei dem binnen weniger Jahre Millionen von Menschen ihrer Einkommen, Renten und sozialer Sicherungsnetze geraubt wurden, bei dem auf der anderen Seite eine kleine Schicht extrem Reicher entstand, nach einer Reihe von Kriegen im Ausland sowie innerhalb der GUS scheint sich die Lage in Russland zu stabilisieren. Wladimir Putin wird vielfach als der Garant dieser Stabilität gesehen.
Was es auf sich hat mit dieser Stabilität, was das nach wie vor Atom-gewaltige wie extrem Rohstoff-reiche Russland in den ersten vier Jahren Putin erlebt hat und wie dessen zweite Amtsperiode aussehen könnte, ist nur ein Ausschnitt der Fragen, die ich mit Ihnen und meinem Gast besprechen werde.
19.12.2003 "EU der 25? Chancen und Risiken des Europäischen Einigungsprozesses nach (dem Scheitern) der Brüsseler Konferenz"
* Ist die EU nun gescheitert?
* Ist (nur) der Aufnahmeprozess der 10 osteuropäischen Staaten gestoppt?
* Wo liegen die Hintergründe für das Brüsseler Scheitern vom vergangenen Wochenende?
* Welche Rolle spielen die großen EU-Staataen hierbei?
* Welche Rolle die USA?
* Haben die KritikerInnen Recht, die eine Vertiefung der EU-Integration ihrer raschen Verbreiterung vorzogen?
Der Fragen sind viele...
05.12.2003 "Arbeitsdienst für faule Arbeitslose?"
Viele Nachrichten geistern da durch die politische Landschaft (Man blickt schon gar nicht mehr durch...):
Eine Arbeitsmarktreform jagd die andere. Erst wurde die Arbeitsvermittlung in Teilen privatisiert, die "Ich-AG" war schon vor der Gründung pleite - und was war noch 'mal eine "PSA"?
Und jetzt zaubert die hellrot-grüne Regierung in Berlin schon das wieder etwas Neues aus dem Ärmel: Eine Agenda 2010 und schon wieder etwas von einem gewissen Hartz.
Kaum jemand kann sich noch daran erinnern, worum es dabei geht, aber alle betonen, wie wichtig dies sei.
Bemerkenswert bei alldem: Die Arbeitslosigkeit steigt weiter.
Die Frage drängt sich auf, ob es der Regierung um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder um die Reglementierung der Arbeitslosen / Erwerbslosen geht bzw. um die "Verbilligung" der Folgekosten der Massen- und Langzeitarbeitslosigkeit in unserem Lande.
Eingeladen in den Politischen Salon haben wir Martin Bongards, Magister Artium der Politikwissenschaften und Spezialisten für die vorgefundene Lage.
07.10.2003 "Friedenssicherung durch Militarisierung der EU?"
10.10.2003 "Cuba - Im Herbst des Patriarchen?"
Cuba ist ins Zentrum der politischen Debatte geraten - Todesurteile und Inhaftierungen von Regimegegnern seien als Stichworte genannt. Das "Regime" schlage "unkontolliert um sich", so manche Beobachter. "Castro am Ende" wird die Politik personalisiert. Die Gegenseite spricht von einer Intensivierung des "Kalten Krieges" von Seiten der US-Regierung gegen die cubanische Revolution.
Der Politische Salon wird versuchen, nüchtern zu analysieren, was sich abspielt zwischen Washington und Havanna, was sich vor allem auf der 11 Millionen-Insel tut. Was die Entwicklung mit Venezuela, mit Brasilien und Argentinien zu tun hat...
   
  Marburger Friedensgespräche
05.03.2003
03.04.2003
07.05.2003
"Diskurs über Anlass, Hintergründe und Verlauf des Irak-Krieges"
Der Krieg gegen den Irak – Interessen, Hintergründe und Denk-Fallen
Die Volkshochschule Marburg (vhs) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) laden über ihre Arbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben" ein zum MARBURGER FRIEDENSGESPRÄCH 2003.
Der 11. September 2001 wird immer mehr zum Wendepunkt der internationalen Sicherheitspolitik. Die US-Regierung Bush nutzt die Terrorangriffe als Aufbruchssignal zu einer ungekannten Aufrüstungswelle und zu einer ungezügelten weltweiten Interventionspolitik.
Hierbei setzt sie sich über nationales wie internationales Recht hinweg, setzt kleinere Staaten unter Druck, intrigiert, spaltet, wie es ihr passt, verbreitet Falschmeldungen u.v.m.
Nach dem wenig erfolgreichen „Kampf gegen den internationalen Terrorismus in Afghanistan wird nun der Krieg gegen den Irak vorbereitet. Ungeachtet der Proteste im In- und Ausland, ungeachtet auch der Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates, marschiert eine ungekannte Streitmacht am Golf auf.
* Wo liegen die Beweggründe der US-Politik?
* Wo die Interessen?
* Wie könnte eine europäische Haltung aussehen?
* Was kann die/der Einzelne tun gegen die Kriegstreiberei?
Johannes M. Becker, Konfliktforscher und Privatdozent an der Philipps-Universität Marburg, wird im „Marburger Friedensgespräch referieren zum Thema "Der Krieg gegen den Irak – Interessen, Hintergründe und Denk-Fallen".
13.06.2002
16.05.2002
11.04.2002
21.03.2002
"Die internationale Lage nach den Anschlägen von New York und Washington und der daraus entstandene Krieg"
06.02.2002 "Mit Krieg gegen Terror? Das Recht im Konflikt."
mit RA Dr. Peter Becker, Marburg, Sprecher der IALANA
16.01.2002 "Religiöse Dimensionen der aktuellen Konfliktlage"
mit Prof. Dr. Erhard S. Gerstenberger, Philipps-Universität Marburg
19.12.2001 "Afghanistan – Geschichte und Aktualität eines Armenhauses"
mit Dr. Matin Baraki, Philipps-Universität Marburg
21.11.2001 "Psychologische Hintergründe für Fremdenfeindlichkeit"
07.11.2001 "Von der Verteidigung zur Wahrnehmung von Interessen - Die Bundeswehr auf dem Weg zur Interventionsarmee"
24.09.2001 "Marburger Friedensgespräch nach den Anschlägen in den USA "
Die internationale Lage ist – für das Gros der Menschen völlig unerwartet – in ein neues Stadium eingetreten. Die Anschläge von New York und Washington sowie der daraus vermutlich erwachsende bewaffnete Konflikt stellen viele scheinbare Gewissheiten der vergangen Jahrzehnte in Frage. Weltpolitische Stabilität nach Beendigung des Ost-West-Konflikts ist weiter entfernt denn je. Pazifisten votieren mittlerweile für militärische Vergeltungsschläge, um Attentäter und Hintermänner des Anschlags zu fassen TV-Bilder suggerieren uns die Notwendigkeit eines Krieges. Das Politbarometer offenbart, dass weit über 50 % der BRD- Bevölkerung militärische Vergeltung will. Andererseits weit verbreitete Ohnmacht, Wut und Angst.
Wie ist die derzeitige Lage zu beurteilen? Welches sind die wirklich wichtigen Fragen unserer Tage? Welche Fragen leiten in die Irre? Haben Deutschland und die EU besondere Möglichkeiten, auf eine Sicherheitspolitik einzuwirken, die ihren Namen verdient?
Das Marburger Friedensgespräch will nun Abstand von den täglichen TV-Horrorszenarien gewinnen und ist ein Angebot zum sachlichen Dialog, zur Beantwortung von Fragen und zum direkten Austausch von Meinungen, Hoffnungen, Ängsten...Es soll regelmäßig – möglichst einmal im Monat - stattfinden.
Moderation: PD Dr. JOHANNES M. BECKER, Friedens- u. Konfliktforscher Univ. Marburg
22.10.2000 "10 Jahre deutsche Einheit - Texte, Lieder und Gespräche"
14.09.1999 "150 Tage Schröder - neue Regierung, neue Politik?"

 

 

01.10.2010

"Ein Land geht in den Westen"
21 Jahre Öffnung der Mauer ohne deutsche Einheit. Die Baustellen im Osten Deutschlands werden so rasch nicht geschlossen werden.
Lesung mit deutsch-deutschen Liedern von und mit J.M. Becker.

27.08.2010

„Brauchen wir eine sozialistische Literatur?“ Mit Heribert Ohlig (Deutschlehrer), Giessen, und Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll (Literaturwissenschaftlerin), Siegen/Marburg.

04.06.2010

"Altersdiskriminierung kann jeden treffen. Gedanken zu einem in Gegenwart und Zukunft unausweichlichen Thema."
Mit Dr. Maria Sporrer (Politikwissenschaftlerin, Marburg).

23.04.2010 "Ich habe den Eindruck, hier zu stören"
Kurt Tucholsky zum 120. Geburtstag. Mit Prof. Dr. Kurt Pätzold (Historiker, Berlin).

05.03.2010

"Jubiläumsjahr revisited"
Klischees und Fehldeutungen von Jubiläen und ihren Feierlichkeiten. Meine Gäste: Profs. Drs. Georg Fülberth / Hans Karl Rupp.

DONNERSTAG
28.01.2010

"Judentum und Zionismus"
Prof. Dr. Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland 2006 - 2009.
18:30 Uhr, Rathaus Marburg
18.12.2009 "Weihnachten ist schon ´n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner, Gernhardt und vielen anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Von und mit J.M. Becker.
04.12.2009 "80 Jahre Weltbühne-Prozess". Juristisches und literarisch-publizistisches.
Meine Gäste werden sein Dr. Anne Maximiliane Jäger-Gogoll, Literaturwissenschaftlerin, Marburg, und Kai von Drigalski, Jurist, Marburg.
06.11.2009 "Wandel durch Annäherung?" Die Städtepartnerschaft Marburg Eisenach.
Mit Erhart Dettmering, ehm. Magistratssprecher der Stadt Marburg, und Heinrich Löwer, ehem. Stadtverordneter in Marburg, sowie Detlef Behm-Blancke, seinerzeit Eisenach, heute Beberstedt. (Reihe "20 Jahre Maueröffnung")
Ort: Historischer Sitzungssaal des Rathauses.
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
02.10.2009 "Ein Land geht in den Westen"
20 Jahre Öffnung der Mauer ohne deutsche Einheit.
Lesung mit deutsch-deutschen Liedern von und mit J.M. Becker.
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
04.09.2009 "Der Dalai Lama. Kontroversen um eine Persönlichkeit"
Mit Prof. Dr. Michael Hahn (Philipps-Universität Marburg), Tibetologe, und Thomas Immanuel Steinberg (Hamburg, http://www.steinbergrecherche.com), Publizist.
26.06.2009 "Deutschland im Afghanistan-Krieg".
Schreitet die "Irakisierung" Afghanistans weiter voran?
Wird sich die Berliner Große Koalition weiter in den Krieg hineinziehen lassen?
Und: Wie stehen internationale Hilfsorganisationen zu dieser Entwicklung?
Dies sind nur drei der wichtigsten Fragen, die im Salon beantwortet werden.
Es diskutieren am Freitag, dem 26.6.2009, um 19.30 Uhr im Historischen Sitzungssaal des Marburger Rathauses
* Thomas Gebauer, Medico International, Frankfurt/Main,
* Sören Bartol, MdB SPD, Marburg
* Prof. Dr. Norman Paech, MdB DIE LINKE, Hamburg
Artikel zu dieser Veranstaltung von Jürgen Neitzel
19.06.2009 "Die Geschichte kennt kein Pardon - Erinnerungen eines deutschen Historikers".
Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Kurt Pätzold, Historiker, Berlin (ehem. Ost-). Gespräch und Diskussion werden moderiert von J.M.Becker (Politikwissenschaftler) und Anne Maximiliane Jäger-Gogoll (Literaturwissenschaftlerin, Marburg). (Reihe "20 Jahre Maueröffnung")
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
17.05.2009 "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht!"
Eine literarische Matinée mit Texten von und über Heinrich Heine (1797-1856), gelesen und kommentiert von Johannes M. Becker und Anne Maximiliane Jäger-Gogoll, Literaturwissenschaftlerin, Marburg.
Ort: Turm-Café im Kaiser-Wilhelm-Turm, 11 Uhr.
15.05.2009 "Migrationserfahrungen" - im Rahmen der Reihe "20 Jahre Maueröffnung".
Eingeladen sind Eckehard Dennewitz und Peter Radestock, Marburger Schauspiel, sowie die Wahl-Marburgerin Anita Mahn - allesamt Ost-West-MigrantInnen. Eingeladen ist des Weiteren Willi Wende, West-Ost-Migrant, Coach für Führungskräfte, Berlin (http://www.wende-institut.de) (Reihe "20 Jahre Maueröffnung")
Ort: Theater am Schwanhof (TASCH). 18:30 Uhr
Die Veranstaltungsreihe "20 Jahre Maueröffnung" wurde bzw. wird teilweise vom Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ünterstützt. Wir bedanken uns hierfür ebenso wie für die partielle Hilfe durch den Marburger Universitätsbund.
20.03.2009

"Rund um den Olivenbaum"
Marburgs Partnerstadt in Afrika: Sfax. Eine Städtepartnerschaft mit vielen Chancen. Diavortrag, Reiseerfahrungen und mehr von und mit J. M. Becker.

30.01.2009 "50 Jahre Revolution. Wo steht Kuba heute?"
Mein Gast wird sein der Botschafter der Republik Kuba S. E. Herr Gerardo Peñalver Portal.
Historischer Sitzungssaal des Rathauses, Marktplatz
16:30 Uhr: Eintrag in Goldene Buch der Stadt Marburg
17.00 Uhr: Beginn des "Salons"
Zeitungsartikel zu dieser Veranstaltung aus der Oberhessischen Presse und aus der Marburger Neuen Zeitung
19.12.2008 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick".
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner, Gernhardt und vielen anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Von und mit J.M. Becker.
07.11.2008 "Ein Land geht in den Westen".
19 Jahre Mauerfall und wachsende Mauerwünsche. Drüben wie hüben. Eine Lesung mit deutsch-deutschen Liedern. Von und mit J. M. Becker.
05.09.2008 "Wo sind die Grenzen der Mündigkeit des Bürgers?"
Aus Anlass von Alkoholverbot und Solarsatzung in Marburg.
Die Stadt Marburg erläßt im Sommer 2007 ein Alkoholverbot auf einem Ihrer zentralen Plätze. Wenig später versucht sie, Bauherren und HauseigentümerInnen mit einer "Solarsatzung" auf erneuerbare Energien zu verpflichten. Über beide Beschlüsse entbrennt heftiger Streit.
Im "Politischen Salon" soll dieser kultiviert und in einer entspannten Atmosphäre ausgetragen werden.
Gäste sind: Dr. Franz Kahle (Bürgermeister der Stadt Marburg) und Egon Vaupel (Oberbürgermeister der Stadt Marburg).
15.06.2008 "Schlage die Trommel und fürchte dich nicht"
Heinrich Heine, dessen kritischer Blick so scharf und dessen Feder so spitz waren, dass die Mächtigen seiner Zeit ihn fürchteten, ist diese sommerliche literarische Matinee im Café des Kaiser-Wilhelm-Turmes gewidmet. Die mitreißenden Rezitationen von Johannes M. Becker machen Heines immer noch unwiderstehlichen Texte präsent, Anne Maximiliane Jäger kommentiert unterhaltsam die historisch-politischen Rahmenbedingungen und literaturgeschichtlichen Kontexte in einer revolutionär bewegten Zeit.
Eine literarische Matinée mit Texten von und über Heinrich Heine (1797-1856), gelesen und kommentiert von Johannes M. Becker und Anne Maximiliane Jäger.
Dr. Anne Maximiliane Jäger ist Literaturwissenschaftlerin und Lehrbeauftragte am Fachbereich Literatur- und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg. Heinrich Heine, über den sie promoviert hat, ist eines ihrer Spezialgebiete.
Turm-Café im Kaiser-Wilhelm-Turm
13.06.2008 "Geht die Staatsgewalt tatsächlich vom Volke aus?"
Selbständigkeit ubd Unabhängigkeit der Dritten Gewalt - eine Fiktion?
Ein Richter a. D. an Amts- und Landgerichten hinterfragt die unterschätzte Bedeutung unabhängiger Rechtsprechung - der Dritten Gewalt - für Demokratie und Rechtstaat und erläutert dies an praktischen Beispielen aus dem Alltag.
Referent: Hannes Kleinhenz, Richter a. D. an Amts- und Landgerichten
23.05.2008 "Er wird vermisst werden..."
Ein literarisch-politischer "Salon" zum 111. Geburtstag des Romanciers, Parodisten und Zeitkritikers Robert Neumann (1897-1975) , mit Dr. A.M. Jäger-Gogoll, Siegen/Marburg
18.04.2008 "Rund um den Olivenbaum"
Politisch-literarisch-musikalischer Salon zum Thema „Olivenkultur und Feuerkatastrophen in Griechenland“.
Im Gespräch mit der Künstlerin, Autorin, Pädagogin und Ökologin Gerda Kazakou (Athen) kamen sowohl Mythos und Geschichte der griechischen Olivenkultur zur Sprache als auch ihre Perspektiven innerhalb der liberalisierten und globalisierten Märkte, die Reibungen zwischen traditionellen und modernen Anbau- und Wirtschaftsformen mitsamt ihren politischen, ökonomischen und ökologischen Dimensionen ebenso wie Ansätze einer nachhaltigen ökologischen Regeneration der verbrannten Bergregionen.
Johannes M. Becker begleitete den Abend mit Musik von Georges Moustaki, ein Glas griechischen Weines und eine Kostprobe traditionell angebauten Olivenöls aus Kalamata rundeten das Thema mediterran-kulinarisch ab.
22.02.2008 "Russland vor den Präsidentschaftswahlen"
Der gigantische Nachbar der Europäischen Union im Osten ist in vielfacher Hinsicht in einer Umbruchsituation.
* Auf den Alleinherrscher Putin wird aller Voraussicht nach ein Tandem Putin/Medwedew folgen.
* Die Phase der unkontrollierten Privatisierungen, des Ausverkaufs des Reichtums Russlands, scheint vorbei.
* Die Russische Föderation widersetzt sich den US-Raketenplänen.
* Und all dies geschieht mit einer übersanierten Außenhandelsbilanz im Rücken, die den Abbau der Staatschulden ebenso wie eine moderate Teilhabe der in den 90er Jahren verarmenden Bevölkerungsmehrheit am neuen Reichtum zur Folge hat.
Mein Gast am 22. Februar war Dr. Gert Meyer, Marburger Politikwissenschaftler und einer der wenigen ausgewiesenen Kenner Russlands in unserem Lande.
01.02.2008 "Nachdenken über die Große Koalition in Berlin"
Die Bundesrepublik hat sich seit der "Wende" von 1989/90 gewandelt.
* Im Inneren, gleichwohl von welcher Parteienkonstellation betrieben, kennzeichnet - trotz anhaltender außenwirtschaflticher Prosperität - Sozialabbau das Bild.
* In der Außen- und Sicherheitspolitik wird die Entwicklung von der Bonner zu Berliner Republik noch deutlicher: Das neue große Deutschland setzt seine ökonomische Stärke um in internationales Gewicht. Die Nicht-Teilnahme am Irak-Krieg spielt hier zweifellos eine herausragende Rolle.
mit J.M. Becker.
18.01.2008 "Neuer Internationalismus à la Cuba - Hilfe durchs Skalpell."
Kuba hat, weitgehend unbeachtet von der politischen Öffentlichkeit, in den vergangenen Jahren seine Außenpolitik verändert.
Nicht mehr mit Bataillonen und Waffenlieferungen versucht die caribische Insel "ein, zwei drei Vietnams" zu schaffen, sondern u.a. durch den Export von medizinischem know how und von Ärztinnen und Ärzten und ihren Teams.
Dierk von Drigalski, ehemaliger Bayer-Top-Manager in Lateinamerika und regelmäßigen Salon-BesucherInnen mitnichten unbekannt, hat sich Derartiges angesehen und wird davon berichten.
Eine breitere Debatte über die Lage auf der Insel und in Lateinamerika insgesamt ist nicht gänzlich ausgeschlossen...
21.12.2007 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner und vielen Anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Rezitiert und gesungen von Johannes M. Becker.
23.11.2007 "Immer noch: Krieg am Hindukusch."
Afganischer Augenzeuge beleuchtet die "freiheitsverteidigende und Frieden schaffende Rolle der Bundeswehr". Mit Dr. Matin Baraki, Marburg.
02.10.2007 "Ein Land geht in den Westen".
18 Jahre Mauerfall und wachsende Mauerwünsche. Drüben wie hüben. Eine Lesung mit deutsch-deutschen Liedern. Von und mit J. M. Becker.
28.09.2007 "Chile unter Bachelet. Ein neuer Mosaikstein des Aufbruchs in Lateinamerika?"
Besonders vorbereitet hatte diesen Salon Dierk von Drigalski. Im Nachklang zum "Salon" im Rathaus vom 11.9. finden sich im Link die letzen Worte Salvador Allendes.
11.09.2007 "Der andere Gedenktag: 11. Sept. 1973 - zum 34. Jahrestag des Putsches in Chile"
Ankündigung auch hier im PDF-Format.
11.05.2007 "Willkommen, Bulgarien & Rumänien!"
Die Osterweiterungswellen der letzen Jahre
Die Europäische Union hat am 1. Januar 2004 zehn ost- und südosteuropäische Länder aufgenommen, am 1. Januar 2007 zusätzlich Bulgarien und Rumänien. Aus der vor genau 50 Jahren gegründeten EWG der Römischen Verträge mit den sechs westeuropäischen Kernländern ist ein Bündnis von fast 500 Millionen Menschen geworden.
Wer hat welche Interessen, wo liegen welche Chancen, wo Risiken - wo für die (ehemals) EU der 15, wo für die Beigetretenen?
27.04.2007 "Frankreich zwischen den Präsidentschaftswahlen"
Ende April 2007 stand Frankreich zwischen Links und Rechts. Es standen sich die Vertreterin der Linken und der Protagonist eines Frankreich von "law and order" in der Stichwahl gegenüber, die schließlich N. Sarkozy gewann.
Der "Politische Salon" diskutierte, welche Politik in den vergangenen Jahren in Frankreich betrieben wurde und was von beiden Kandidatinnen und Kandidaten zu erwarten ist. Was Deutschland und die EU zu erwarten haben.
Gast- und Impulsgeber war Johannes M. Becker.
09.03.2007 "PISA und das finnische Geheimnis"
22.12.2006 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick"
Eine etwas andere Sicht auf das nahende Fest - mit Texten und Musik von Goethe, Brecht, Tucholsky, Heine, Kästner und vielen Anderen - nicht zuletzt dem Pfarrer von St. Lamberti in Münster. Rezitiert und gesungen von Johannes M. Becker.
10.11.2006 "Recht auf Asyl - Auch in Marburg"
Das Thema Asyl hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder für hitzige Debatten in der Politik gesorgt, erinnert sei dabei nur an die Änderung des Grundgesetzes oder die Debatte um das Zuwanderungsgesetz. Aktuell sind es v.a. die Debatte um eine Bleiberechtsregelung und die Bilder von ankommenden Flüchtlingen in Lampedusa oder auf den Kanaren, die das Thema in der Öffentlichkeit bestimmen, oder, wie kürzlich auch in Marburg geschehen, Abschiebungen von gut integrierten Familien nach sehr langem Aufenthalt.
Bei der Veranstaltung ging es darum, sich einmal genauer anzuschauen, wie Asyl in Deutschland überhaupt funktioniert, wie die rechtliche Situation von Flüchtlingen in Deutschland aussieht, wie viele Menschen derzeit überhaupt um Asyl in Deutschland nachsuchen und wie viele es dann auch bekommen.
Zu Gast im Salon war Timmo Scherenberg, Geschäftsführer des Hessischen Flüchtlingsrates und Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl.
06.10.2006 Harry Heine im "(Literarisch-)Politischen Salon"!
Dem engagierten Schriftsteller und feinsinnigen Dichter, dem skeptischen Aufklärer und respektlosen Libertin, dem unermüdlichen Vermittler zwischen seinem deutschen "Vaterland", das ihm Leben und Schreiben unmöglich machte, und dem republikanischen Frankreich, in dessen Metropole Paris er über zwei Jahrzehnte seines Lebens verbrachte, dem Autor des "Buchs der Lieder", der "Reisebilder" und nicht zuletzt eines dreibändigen literarischen "Salons" widmen wir einen solchen in seinem 150. Todesjahr.
Mit Texten von und über Heinrich Heine (1797 -1856), vorgetragen und kommentiert von Johannes M. Becker und Anne Maximiliane Jäger.
30.06.2006 "Kuba - Fossil oder Modell für Entwicklungsländer?"
Die karibische Insel hat eine tiefe ökonomische Krise durch- und überlebt und steht plötzlich im Mittelpunkt einer unverhofften Aufbruchs-Bewegung in Lateinamerika.
Es gab eine Menge von Entwickungen zu berichten, zu analysieren, auszutauschen; tragend zum Zuge kam wird eine Gruppe, die vor wenigen Wochen eine Studienreise unternahm und ihre Beobachtungen mitteilte. Mitglieder waren Angelika Becker, Benjamin Becker, J.M. Becker, Greta von Drigalski, Dierk von Drigaski, Uwe Faulhammer, Victoria Kändler, Steffen Niese und Verena Oetzmann.
12.05.2006 "Ist die EU eigentlich wichtig für uns?"
MdEP Tobias Pflüger im "Politischen Salon"
Was soll uns eigentlich diese Europäische Union?
Was hat es mit der Verfassung, besser: mit ihrem gescheiterten Entwurf auf sich?
Wie wird in Brüssel Politik gemacht?
Was hat das Parlament zu sagen, was die Lobbyisten...
Fragen über Fragen zu einem politischen Phänomen, der EU, die mehr und mehr in unser Leben eingreift. Ob sie nun dienen muss zur Legitimierung der "Angleichung" der deutschen Mehrwertsteuer an das durchschnittliche EU-Niveau, oder ob sie sich eine hochgerüstetete Eingreiftruppe und kampferprobte "Battle Groups" zulegt. Ob sie "Bolkenstein"-Richtlinien zum Sozialabbau realisieren will oder als globaler Akteur im Konflikt mit dem Iran agiert.
Tobias Pflüger, Politikwissenschaftler und Doktorand am Marburger Zentrum für Konfliktforschungen (ZfK) ist seit zwei Jahren Mitglied des Europaparlaments und einer der kundigsten Kritiker von Militarisierung und kapitaldominierter Globalisierung.
28.04.2006 "Auswirkungen des EU-Beitritts auf Polen"
Wir haben einen Gast aus Polen, Herrn Zbigniew Czarnuch aus Witnica, Historiker, ehemaliger Lehrer und Schuldirektor.
Ich möchte mit Herrn Czarnuch sprechen über die Erfahurungen Polens mit 24 Monaten EU-Mitgliedschaft und über das polnisch-deutsche Verhältnis. Ein agrarisch geprägtes Polen, zudem immer noch in einem politischen und sozialen Umbruchprozeß, ist in einer EU beigetreten, die bereits vor dem 1. Mai 2004 große Probleme mit der Regelung ihres Agrarmarktes hatte. Ein 40 Millionen-Land Polen ist der um ein einheitliches sicherheitspolitisches Profil ringenden EU beigetreten, das sich 2003 in die "Koalition der Willigen" an die Seite der im Irak völkerrechtswidrig intervenierenden USA und Großbritanniens gestellt hatte. Um von der leidvollen deutsch-polnischen Geschichte an dieser Stelle zu schweigen...
31.03.2006 "Regionalgeld in einer globalen Zeit"
Referent: Werner Schumacher, Sozialwissenschaftler
10.02.2006 "Stecken ein paar Karikaturen die Erde in Brand?"
Auslöser und Ursachen der aktuellen Konflikte um den Iran
Referent: André Bank, Nahost-Forscher des Zentrums für Konfliktforschung
09.12.2005 "Weihnachten ist schon 'n gemeiner Trick"
mit Texten und Musik von Brecht, Kästner, Tucholsky, Mailwald
Referent: PD Dr. Johannes M. Becker, Friedens- und Konfliktforscher a. d. Philipps-Universität
04.11.2005 "Reichen höhere Zäune um Melilla und Ceuta aus?" oder "Zum Zustand der globalisierten Welt im Jahre 2005"
Politischer Salon zur Armutsmigration
In den Wochen um diesen Salon (wie auch fürderhin) waren in Italien allein an drei Tagen 1.000 Flüchtlinge an den Küsten angelandet. Vor der Spanischen Küste nach Afrika hin waren wieder mehrere Dutzend Menschen ertrunken. Die dramatischen Szenen von Melilla und Ceuta aus den Monaten zuvor waren noch gut in Erinnerung. Frankreichs Innenminister wies gleichzeitig auf eine Erfolgsbilanz hin: Die Abschiebungen seines Landes haben sich um erkleckliche Prozentwerte erhöht.
Referent: PD Dr. Johannes M. Becker, Friedens- und Konfliktforscher a. d. Philipps-Universität
03.10.2005 "Ein Land geht in den Westen"
Deutsch-deutsche Lieder und Texte zum Tag der deutschen Einheit
Referent: PD Dr. Johannes M. Becker, Friedens- und Konfliktforscher a. d. Philipps-Universität
08.07.2005 "Spanien nach Aznar"
Am kommenden Freitag geht es im "Salon" um Spanien, das EU-Land, das momentan, wie mir scheint, größte politische Umwälzungen durchmacht. Der Regierungswechsel von den Konservativen zu den Sozialisten, der Rückzug aus dem Irak-Krieg, keine Woche ohne große Demonstrationen… Ich habe das große Vergnügen, Ihnen und Euch einen Besucher aus Spanien präsentieren zu können:
Dipl.-Ing. (agr.) José María Puiggros aus Barcelona.
José Maria Puiggros wird uns sprechen zum Thema "Spanien nach Aznar unter besonderer Berücksichtigung der Regionen Katalanien und Baskenland".
Wie immer wird reichlich Raum zu Diskutieren sein, und einen Rouge wird es auch wieder haben…
Ich danke Greta und Dierk von Drigalski für die Vermittlung des Referenten.
Referent: José Maria Puiggros
13.05.2005 "Cuba"
15.04.2005 "Wieso steckt unser Öl unter deren Sand?"
New Yorker Irak-Kriegsgegner fragten kürzlich : „How did our oil get under their sand?“ Ölkriege sind Unrecht – aber Öl wird gebraucht. Steinberg* fragt in seinem Vortrag, wofür es gebraucht wird, von wem und um welchen Preis. Er folgt dem Lauf des Öls von den Quellen im Greater Middle East über Pipelines und Meere bis zur Mündung in unseren Haushalten. Das Unrecht der Ölkriege kann nur enden, wenn sich das Leben in den Industriestaaten radikal ändert.
Mein Gast ist der Betreiber des Internetportals www.steinbergrecherche.com.
11.03.2005 "Die EU der Zukunft: Mit oder ohne Türkei?"
04.02.2005 "Fairer Handel - Bringt das was?"
Wie bereits angekündigt, startet der "Politische Salon" in das Jahr 2005 mit einem, wie ich finde, zentralen Thema unserer Tage; unserer Tage, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich größer wird, in denen Entwicklungshilfeversprechen wieder und wieder nicht eingehalten werden, in denen die USA (und nun auch die EU) das Aufbegehren der "Dritten Welt" gegen ihre fortwährende Verarmung durch Aufrüstung zu kontrollieren, gar zu bekämpfen suchen.
Dierk von Drigalski, vor seinem Ruhestand langjähriger Bayer-Manager mit jahrzehntelanger Auslandserfahrung, stellt eine alternative Variante der Gestaltung der internationalen Beziehungen vor:
Den fairen Handel, neue "terms of trade".
Unser Referent wird den fairen Handel an konkreten Beispielen vorstellen, wird viel aus seiner Praxis auch als Berater fair agierender Unternehmen berichten, wird uns von Fortschritten und Rückschlägen, von Chancen und Hindernissen auf dem Weg zu neuen Austauschverhältnissen sprechen.
Referent: Dierk von Drigalski
10.12.2004 "USA: Demokratie oder Herrschaft der Wenigen"
Referent: Hermann Ploppa, Journalist
05.11.2004 "Freiheit von der Religion oder Freiheit zur Religion?" - Zur Debatte um das Kopftuch bei Staatsdienern
Das Bundesverfassungsgericht hat den Bundesländern die Entscheidung in der Kopftuchfrage aufgegeben. Regelungen sind nun darüber zu treffen, welche Bekleidungscode für Staatsdiener angemessen, welche ihnen zuzumuten sind. Gleichzeitig ist festzulegen, welche Präsenz religiöse Symbolik im öffentlichen Raum haben darf und wie das Gebot der weltanschaulichen Staatsneutralität auf der einen, das Grundrecht der Religionsfreiheit auf der anderen Seite in ein Gleichgewicht gebracht werden können. Es geht also nicht nur um das muslimische Kopftuch, sondern auch um Erkennungszeichen anderer Religionen. Auch nachdem Gesetzgebungsprozesse in mehreren Ländern auf den Weg gebracht sind und nachdem einige Länder sich inzwischen für ein Verbot des Kopftuchs entschlossen haben, bleibt die Notwendigkeit einer kritischen Diskussion der weltanschaulichen Grundlagen dieser Entscheidung wie auch der gesellschaftspolitischen Folgen der neuen Regelungen.
Der Referent D. Haselbach fragt zum einen nach den Leitkulturen, die die moralische Diskussion über ein Kopftuchverbot prägen, zum anderen untersucht er die möglichen Folgen der Entscheidung für das Verbot. Er plädiert für eine Entpolitisierung der Kopftuchfrage.
Es spricht: Prof. Dr. Dieter Haselbach, Universität Marburg (Berlin)
03.10.2004 "Matinee im Atelier" - Lesung mit deutsch-deutschen Liedern
Der "Freundeskreis Marburger Volkshochschule e.V." lädt zu einer besonderen Matinee ins vhs-Atelier ein: Am 03. Okt. 2004, 11:00 Uhr ("Tag der deutschen Einheit") liest das Freundeskreis-Mitglied PD Dr. Johannes Becker aus seinem politischen Tagebuch "Ein Land geht in den Westen" und präsentiert Lieder von Brecht / Beethoven, Biermann, "Grafitti" und Klaus Hoffmann.
Zum Abschluss lädt der Freundeskreis zu einem kleinen Imbiss mit Getränken ein. Außerdem besteht Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.
Leitung: PD DR. Johannes M. Becker
01.10.2004 "Wird das Land des 'Exportweltmeisters' zum Armenhaus für Millionen? - Überlegungen zum gesellschaftlichen Reichtum Deutschlands"
von und mit PD Dr. Johannes M. Becker, Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität.
Schon Kanzler Kohl sprach von der "sozialen Hängematte", in der sich die Deutschen aalten, sein Nachfolger Schröder bezichtigt die / den gemeine/n Deutschen der "Ausbeutung des Sozialstaats". Unternehmerchef Rogalski fordert die Einführung der 50 Stunden-Woche (ohne Lohnausgleich), die hellrot-grüne Regierung plant das Rentenalter hoch zu setzen, Hartz IV wird am 1. Januar 2005 Millionen auf Sozialhilfeniveau herabstufen. Und das alles, weil es "nichts mehr zu verteilen gibt", weil "die Kassen leer" sind, weil "das Anspruchsdenken ein Ende haben muss".
Dabei zählt unser Land zu den reichsten der Erde. Die großen Unternehmen machen Milliardengewinne und drohen gleichzeitig mit Produktionsverlagerung ins Billiglohnausland. Die Reichsten des Landes werden immer reicher, der Spitzensteuersatz wird nun zusätzlich gesenkt. Gleichzeitig wächst die Armutsrate bedrohlich, die alltägliche Gewalt in unserer Gesellschaft nimmt zu, Rechtsradikale setzen sich in Parlamenten fest.
Wo steckt der Reichtum unseres Landes, der von Millionen Werktätiger erbracht wird? Wie verhelfen wir dem Grundgesetz wieder zur Achtung, das gleich in mehreren Artikeln die Bundesrepublik zur Sozialstaatlichkeit verpflichtet - dies vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem deutschen Faschismus?
16.07.2004 "50 Jahre Wiederbewaffnung - Bonn / Berlin und Paris im Spannungsfeld des Ost-West-Konfliktes"
Eine deutsch-französische "table ronde".
Im Sommer 2004 jährt sich zum 50. Mal das Scheitern der "Europäischen Verteidigungsgemeinschaft" (EVG) an der Französischen Nationalversammlung. Zuvor war das Projekt der EVG u. a. von den Regierungen in Bonn und Paris verabschiedet worden.
Das Zustandekommen der EVG hätte bedeutet, dass die westdeutsche Wiederbewaffnung ausschließlich in einer europäischen Integration vollzogen worden wäre: Dies war der Mehrheit der politischen Parteien in Frankreich, die eigentlich gegen jegliche Bewaffnung Deutschlands eingestellt war, als Minimallösung akzeptabel erschienen gegen den Druck vor allem von Seiten der USA.
Aus der spannungsgeladenen Konkurrenzsituation der 50er Jahre zwischen Bonn und Paris ist bekanntlich die zentrale Achse, der zentrale Motor des europäischen Einigungsprozesses geworden. In jüngster Zeit wurde diese Achse noch stärker zusammengeschmiedet (und um den Ausleger Moskau erweitert) in ihrer Gegnerschaft zum Irakkrieg (Rumsfeld: "Das Alte Europa") sowie in der Frage der Bildung eines "Kerneuropa" nach dem Scheitern des Brüsseler EU-Gipfels vom Dezember 2003.

Die Experten:
* Prof. Dr. Michel Cullin, ehem. stv. Generalsekretär des Office Franco-Allemand pour la Jeunesse/Deutsch-Französisches Jugendwerk (OFAJ/DFJW) Paris/Berlin;
* M. Jean Chanel, langjähriger Lektor der franz. Sprache an der Philipps-Universität Marburg;
* Prof. Dr. Wilfried Frhr. v. Bredow, Institut für Politikwissenschaft der Universität Marburg;
* Prof. (em.) Dr. Wilhelm Walcher, Universität Marburg, Physiker und einer der Unterzeichner des Aufrufes der "Göttinger 18"
30.04.2004 "Chancen und Risiken der europäischen Einigung - Osteuropa ante portas"
Zehn vornehmlich osteuropäische Staaten werden die EU um ca. 70 Millionen Menschen und um 1 Million Quadratkilometer vergrößern. Die Grenzen des 1957 in Brüssel gegründeten Wirtschafts-Bündnisses werden dann bis in den unmittelbaren Einflussbereich Russlands, bis zur ukrainischen und weißrussischen Grenze, reichen. Und dies mit dem Anspruch, auch Außen- und Sicherheitspolitik zu betreiben sowie gemeinsame Grenzen zu sichern. Aus der EU der "zwei Geschwindigkeiten" (Schäuble / Lamers) wird nun die EU der drei oder gar vier unterschiedlichen Entwicklungsniveaus. Die Bürokratie für 25 vereinigungswillige Mitgliedsstaaten ist eine große Aufgabe.
Die bisherigen Empfängerländer fürchten die Umverteilung von Subventionen; schon warnt eine (seltene) Koalition aus Schröder und Stoiber vor einem Steuerdumping der Beitrittsländer, das dann durch EU-Gelder aus Brüssel ausgeglichen werde; Ängste vor großen Migrationswellen beherrschen die Stammtische; ein möglicher EU-Beitritt auch der Türkei ist ein weiteres aktuelles Thema.
13.02.2004 "Adieu, Freiheitsrechte"
Von den Gefahren der Überwachungstechnologien für uns alle
1983 und 1987 wehrten sich Hunderttausende gegen die damals geplanten "Volkszählungen" - mit Erfolg!" Aber wie steht es heute um das öffentliche Bewusstsein für den Schutz der Privatsphäre?
Referieren werden Jürgen Neitzel und Franz-Josef Hanke von der Humanistischen Union (HU). Anhand von anschaulichen Fallbeispielen werden sie aufzeigen, dass im Zuge dieser Entwicklung jeder empfindliche Nachteile erleiden kann, auch wenn er nichts Böses im Schilde führte.
"Big Brother is watching You" schrieb George Orwell im Jahr 1948. Sein Roman "1984" ist zum Inbegriff eines drohenden Überwachungsstaats geworden. Die sogenannten "Sicherheitsgesetze" - kurz nach dem Bundesinnenminister auch "Otto-Kataloge" genannt - haben die Vielzahl polizeilicher Instrumentarien zweimal ausgeweitet. Aber auch die Landesgesetzgebung beispielsweise Hessens bringt brisante Verschärfungen. Wird dem "Großen Lauschangriff" bald ein großer Spähangriff folgen? Ganz so weit ist es noch nicht. Aber schon jetzt sind auf vielen Straßen und Plätzen Videokameras versteckt. Nicht nur in Hessen testet die Polizei Computersysteme, die die Kennzeichen aller vorüberfahrenden Autos auslesen. "Ich habe doch nichts zu verbergen", meinen viele, wenn die Rede auf den Datenschutz kommt. Der Datenhunger vieler Behörden - aber auch privater Unternehmen - steigt ständig an. Neue Technologien wie die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) oder der sogenannte IMSY-Catcher haben heimlich Einzug in den bundesdeutschen Alltag gehalten. All dem stehen die meisten Zeitgenossen weitgehend tatenlos gegenüber.
Neitzel und Hanke wollen aber nicht nur vor einer gefährlichen Aushöhlung des Rechtsstaats warnen, sie wollen vor allem auch aufrufen, etwas dagegen zu unternehmen.
16.01.2004 "Präsidentschaftswahlen in Russland: Putin 'Die Zweite'"
Zu Gast: Dr. Gert Meyer, Politikwissenschaftler aus> Marburg, Russland- und Sowjetunion-Spezialist.
Nach einem Prozess sozialer Umverteilung ohne historisches Beispiel, bei dem binnen weniger Jahre Millionen von Menschen ihrer Einkommen, Renten und sozialer Sicherungsnetze geraubt wurden, bei dem auf der anderen Seite eine kleine Schicht extrem Reicher entstand, nach einer Reihe von Kriegen im Ausland sowie innerhalb der GUS scheint sich die Lage in Russland zu stabilisieren. Wladimir Putin wird vielfach als der Garant dieser Stabilität gesehen.
Was es auf sich hat mit dieser Stabilität, was das nach wie vor Atom-gewaltige wie extrem Rohstoff-reiche Russland in den ersten vier Jahren Putin erlebt hat und wie dessen zweite Amtsperiode aussehen könnte, ist nur ein Ausschnitt der Fragen, die ich mit Ihnen und meinem Gast besprechen werde.
19.12.2003 "EU der 25? Chancen und Risiken des Europäischen Einigungsprozesses nach (dem Scheitern) der Brüsseler Konferenz"
* Ist die EU nun gescheitert?
* Ist (nur) der Aufnahmeprozess der 10 osteuropäischen Staaten gestoppt?
* Wo liegen die Hintergründe für das Brüsseler Scheitern vom vergangenen Wochenende?
* Welche Rolle spielen die großen EU-Staataen hierbei?
* Welche Rolle die USA?
* Haben die KritikerInnen Recht, die eine Vertiefung der EU-Integration ihrer raschen Verbreiterung vorzogen?
Der Fragen sind viele...
05.12.2003 "Arbeitsdienst für faule Arbeitslose?"
Viele Nachrichten geistern da durch die politische Landschaft (Man blickt schon gar nicht mehr durch...):
Eine Arbeitsmarktreform jagd die andere. Erst wurde die Arbeitsvermittlung in Teilen privatisiert, die "Ich-AG" war schon vor der Gründung pleite - und was war noch 'mal eine "PSA"?
Und jetzt zaubert die hellrot-grüne Regierung in Berlin schon das wieder etwas Neues aus dem Ärmel: Eine Agenda 2010 und schon wieder etwas von einem gewissen Hartz.
Kaum jemand kann sich noch daran erinnern, worum es dabei geht, aber alle betonen, wie wichtig dies sei.
Bemerkenswert bei alldem: Die Arbeitslosigkeit steigt weiter.
Die Frage drängt sich auf, ob es der Regierung um die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder um die Reglementierung der Arbeitslosen / Erwerbslosen geht bzw. um die "Verbilligung" der Folgekosten der Massen- und Langzeitarbeitslosigkeit in unserem Lande.
Eingeladen in den Politischen Salon haben wir Martin Bongards, Magister Artium der Politikwissenschaften und Spezialisten für die vorgefundene Lage.
07.10.2003 "Friedenssicherung durch Militarisierung der EU?"
10.10.2003 "Cuba - Im Herbst des Patriarchen?"
Cuba ist ins Zentrum der politischen Debatte geraten - Todesurteile und Inhaftierungen von Regimegegnern seien als Stichworte genannt. Das "Regime" schlage "unkontolliert um sich", so manche Beobachter. "Castro am Ende" wird die Politik personalisiert. Die Gegenseite spricht von einer Intensivierung des "Kalten Krieges" von Seiten der US-Regierung gegen die cubanische Revolution.
Der Politische Salon wird versuchen, nüchtern zu analysieren, was sich abspielt zwischen Washington und Havanna, was sich vor allem auf der 11 Millionen-Insel tut. Was die Entwicklung mit Venezuela, mit Brasilien und Argentinien zu tun hat...
   
  Marburger Friedensgespräche
05.03.2003
03.04.2003
07.05.2003
"Diskurs über Anlass, Hintergründe und Verlauf des Irak-Krieges"
Der Krieg gegen den Irak – Interessen, Hintergründe und Denk-Fallen
Die Volkshochschule Marburg (vhs) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) laden über ihre Arbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben" ein zum MARBURGER FRIEDENSGESPRÄCH 2003.
Der 11. September 2001 wird immer mehr zum Wendepunkt der internationalen Sicherheitspolitik. Die US-Regierung Bush nutzt die Terrorangriffe als Aufbruchssignal zu einer ungekannten Aufrüstungswelle und zu einer ungezügelten weltweiten Interventionspolitik.
Hierbei setzt sie sich über nationales wie internationales Recht hinweg, setzt kleinere Staaten unter Druck, intrigiert, spaltet, wie es ihr passt, verbreitet Falschmeldungen u.v.m.
Nach dem wenig erfolgreichen „Kampf gegen den internationalen Terrorismus in Afghanistan wird nun der Krieg gegen den Irak vorbereitet. Ungeachtet der Proteste im In- und Ausland, ungeachtet auch der Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates, marschiert eine ungekannte Streitmacht am Golf auf.
* Wo liegen die Beweggründe der US-Politik?
* Wo die Interessen?
* Wie könnte eine europäische Haltung aussehen?
* Was kann die/der Einzelne tun gegen die Kriegstreiberei?
Johannes M. Becker, Konfliktforscher und Privatdozent an der Philipps-Universität Marburg, wird im „Marburger Friedensgespräch referieren zum Thema "Der Krieg gegen den Irak – Interessen, Hintergründe und Denk-Fallen".
13.06.2002
16.05.2002
11.04.2002
21.03.2002
"Die internationale Lage nach den Anschlägen von New York und Washington und der daraus entstandene Krieg"
06.02.2002 "Mit Krieg gegen Terror? Das Recht im Konflikt."
mit RA Dr. Peter Becker, Marburg, Sprecher der IALANA
16.01.2002 "Religiöse Dimensionen der aktuellen Konfliktlage"
mit Prof. Dr. Erhard S. Gerstenberger, Philipps-Universität Marburg
19.12.2001 "Afghanistan – Geschichte und Aktualität eines Armenhauses"
mit Dr. Matin Baraki, Philipps-Universität Marburg
21.11.2001 "Psychologische Hintergründe für Fremdenfeindlichkeit"
07.11.2001 "Von der Verteidigung zur Wahrnehmung von Interessen - Die Bundeswehr auf dem Weg zur Interventionsarmee"
24.09.2001 "Marburger Friedensgespräch nach den Anschlägen in den USA "
Die internationale Lage ist – für das Gros der Menschen völlig unerwartet – in ein neues Stadium eingetreten. Die Anschläge von New York und Washington sowie der daraus vermutlich erwachsende bewaffnete Konflikt stellen viele scheinbare Gewissheiten der vergangen Jahrzehnte in Frage. Weltpolitische Stabilität nach Beendigung des Ost-West-Konflikts ist weiter entfernt denn je. Pazifisten votieren mittlerweile für militärische Vergeltungsschläge, um Attentäter und Hintermänner des Anschlags zu fassen TV-Bilder suggerieren uns die Notwendigkeit eines Krieges. Das Politbarometer offenbart, dass weit über 50 % der BRD- Bevölkerung militärische Vergeltung will. Andererseits weit verbreitete Ohnmacht, Wut und Angst.
Wie ist die derzeitige Lage zu beurteilen? Welches sind die wirklich wichtigen Fragen unserer Tage? Welche Fragen leiten in die Irre? Haben Deutschland und die EU besondere Möglichkeiten, auf eine Sicherheitspolitik einzuwirken, die ihren Namen verdient?
Das Marburger Friedensgespräch will nun Abstand von den täglichen TV-Horrorszenarien gewinnen und ist ein Angebot zum sachlichen Dialog, zur Beantwortung von Fragen und zum direkten Austausch von Meinungen, Hoffnungen, Ängsten...Es soll regelmäßig – möglichst einmal im Monat - stattfinden.
Moderation: PD Dr. JOHANNES M. BECKER, Friedens- u. Konfliktforscher Univ. Marburg
22.10.2000 "10 Jahre deutsche Einheit - Texte, Lieder und Gespräche"
14.09.1999 "150 Tage Schröder - neue Regierung, neue Politik?"